US-Demokrat Cory Booker zieht sich aus Präsidentschaftsrennen zurück
Der demokratische Senator Cory Booker war der letzte prominente afroamerikanische Kandidat. Nun hat er sich aus dem Präsidentschaftsrennen zurückgezogen.

Das Wichtigste in Kürze
- Cory Booker hat sich aus dem Präsidentschaftsrennen zurückgezogen.
- Er habe nicht mehr ausreichend Geld für den Wahlkampf, erklärte der demokratische Senator.
- Booker war der letzte prominente afroamerikanische Kandidat.
Der US-Senator Cory Booker zieht sich aus dem Präsidentschaftsrennen der Demokraten zurück – als letzter prominenter afroamerikanischer Kandidat. Er habe nicht mehr ausreichend Geld für den Wahlkampf, erklärte Booker am Montag. Deswegen stelle er seine Kampagne ein.

Der Schritt erfolgt am Vortag der nächsten TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber, zu der Booker nicht eingeladen war – und drei Wochen vor Beginn der Vorwahlen. Der Senator hatte in Umfragen zuletzt unter zwei Prozent gelegen.
Mit Bookers Rückzug verbleiben noch zwölf Kandidaten im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. In Umfragen steht Ex-Vizepräsident Joe Biden an der Spitze, gefolgt von den Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren, dem früheren Bürgermeister Pete Buttigieg und dem Medienmilliardär Michael Bloomberg.

Die Vorwahlen der Demokraten zur Bestimmung des Herausforderers von Präsident Donald Trump beginnen am 3. Februar im Bundesstaat Iowa. Die Demokraten hoffen, Trump bei der Präsidentschaftswahl im November nach nur einer Amtszeit aus dem Weissen Haus drängen zu können.