Scholz weist Vorwurf des Machtvakuums zurück

AFP
AFP

Deutschland,

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Vorwurf der Zögerlichkeit vor allem beim Handeln in der Corona-Krise zurückgewiesen.

Olaf Scholz
Olaf Scholz verbringt die nächsten zwei Wochen in den Ferien. (Archivbild) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Designierter Bundeskanzler kündigt neuen Regierungsstil an.

«Ein Machtvakuum, von dem mancher nun redet, gibt es nicht», sagte Scholz der Wochenzeitung «Die Zeit». Er arbeite mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vielmehr «sehr eng und sehr vertrauensvoll» zusammen.

Scholz kündigte in dem Interview auch einen neuen Regierungsstil an. «Ich werde das gemeinsame Handeln durch viele Gespräche sorgfältig vorantreiben», sagte er der «Zeit». Dafür werde er die Kabinettssitzungen später beginnen lassen, «um vorher Raum zu haben für ein Gespräch abseits der Tagesordnung». Bei gegebenem Anlass werde er sich zudem «immer auch direkt an die Bürgerinnen und Bürger wenden».

«Es sollte ums Machen gehen, nicht um die Show», sagte Scholz weiter. Als zentrale Aufgabe seiner Regierung nannte er den raschen und umfangreichen Ausbau der erneuerbaren Energien, um Industrie und Wirtschaft auf Klimaneutralität ausrichten zu können. «Es kann hier kein Scheitern geben ? und es wird kein Scheitern geben. Wir werden das vorantreiben mit allem Ehrgeiz, zu dem die deutsche Politik fähig ist», hob Scholz hervor.

Kommentare

Weiterlesen

Mutter
48 Interaktionen
«Stress pur»
Marko Kovic Kolumne
362 Interaktionen
Marko Kovic

MEHR IN POLITIK

Trump
Rechtspopulistin
Anna Leissing
3 Interaktionen
Bern
South Korea Martial Law Timeline
Bald Neuwahlen
17 Interaktionen
Volksinitiative

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Frauke Ludowig
3 Interaktionen
Nostalgie
gntm 2025
6 Interaktionen
GNTM 2025
Pumuckl
1 Interaktionen
Neues Abenteuer
Mozilla
1 Interaktionen
Neue Features