Abstimmung

Stadtzürcher Parteien erzwingen Abstimmung über Laubbläserverbot

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

FDP, SVP, Mitte und EVP der Stadt Zürich haben das Parlamentsreferendum gegen das vom Gemeinderat beschlossene Laubbläser-Verbot eingereicht.

Kampf gegen das Herbstlaub: Laubbläser sind praktische Helfer - aber nur, wenn sie sachgemäss und sicher bedient werden.
Zürcher Parteien wehren sich gegen das Laubbläser-Verbot und erheben ein Parlamentsreferendum. - Marcus Brandt/dpa/dpa-tmn

FDP, SVP, Mitte und EVP der Stadt Zürich haben das Parlamentsreferendum gegen das von der Mehrheit des Gemeinderates beschlossene Verbot zur Verwendung von Laubbläsern ergriffen. Somit wird die Stadtzürcher Bevölkerung über die entsprechende Teilrevision der Allgemeinen Polizeiverordnung abstimmen.

Die vorgesehene Teilrevision zum mehrheitlichen Verbot von Laubbläsern und -saugern sei «Ausdruck einer Verbotskultur», teilten die vier Parteien in einer gemeinsamen Mitteilung am Mittwochabend mit.

Sie sei nicht nur gewerbefeindlich, sondern führe auch zu mehr Bürokratie und deutlich höherem Arbeitsaufwand. Zudem sei sie auch unsinnig, weil beispielsweise Strassenreinigungsmaschinen weiterhin erlaubt seien, aber viel kleinere Laubbläser oder -sauger nicht, hiess es weiter.

Kritik an ungleicher Behandlung

Die Fraktionen der FDP, SVP und Die Mitte/EVP ergriffen deshalb mit den notwendigen 42 Stimmen im Gemeinderat das Parlamentsreferendum.

Das Parlament hatte in der Sitzung vom Mittwoch definitiv beschlossen, dass in der Stadt Zürich nur noch elektrisch betriebene Laubbläser genutzt werden dürfen. Ausserhalb der Monate Oktober bis Dezember sollte es zudem nur in Ausnahmefällen möglich sein, Laubbläser einzusetzen.

Kommentare

User #2357 (nicht angemeldet)

Schade lässt sich nicht Kantonal darüber abstimmen. Diese lärmige Beschäftigung die oft nur zum aufschreiben von mehr verrechenbaren Arbeitsstunden dient muss weg.

User #4783 (nicht angemeldet)

Für einmal bin ich für das Verbot. Der Lärm ist ätzend ja. Aber es gibt ein viel erheblicheres Problem. Die Igel und andere Kleintiere in den Städten suchen sich die Nahrung unter den Plättern. oder schützen sich unter den Blättern vom Schnee. Auch der Boden wird nicht gefrohren, wenn Blätter auf der Wiese liegen. Das fördert die Biodiversität. Dass das den Wahlbürgern egal ist, haben sie ja schon bewiesen. Sie lieben die Wirtschaft und pfunden auf die Natur und unsere Gesundheit.

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