Zürcher Parlament will ÖV nicht für alle vergünstigen
Die SP-Volksinitiative «VBZ-Abo für 365 Franken» fand im Stadtzürcher Gemeinderat keine Mehrheit.

Die SP-Volksinitiative «VBZ-Abo für 365 Franken» ist im Stadtzürcher Gemeinderat am Mittwoch nicht gut angekommen. Das Parlament sagte Nein zu den vergünstigten ÖV-Abos für alle. Das letzte Wort hat das Stimmvolk am 28. September.
Die SP-Initiative fordert, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner ein VBZ-Jahresabo für nur 365 Franken kaufen können. Es gäbe also eine Vergünstigung von rund 400 Franken. Der Gemeinderat entschied jedoch, die Initiative zur Ablehnung zu empfehlen.
Ein Gegenvorschlag des Stadtrats stiess ebenfalls nicht auf Gegenliebe. Im Gegensatz zur SP-Initiative wollte der Stadtrat nur jene beim Abo-Kauf unterstützen, die es wirklich nötig haben, also Zürcherinnen und Zürcher mit tiefen Einkommen.
Gegenvorschlag findet keine Unterstützung
Weil der Gegenvorschlag ebenfalls nicht unterstützt wurde, kommt er im September nun auch nicht vors Volk. Die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher haben also die Wahl zwischen SP-Initiative und dem bisherigen Tarifsystem.