EV Zug prognostiziert Millionen-Verlust
Der EV Zug schätzt den Ertragsausfall für das Geschäftsjahr 2020/21 auf 4 bis 5 Millionen Franken. Die Mitarbeiter haben sich zum Lohnverzicht bereit erklärt.

Das Wichtigste in Kürze
- Der EVZ prognostiziert einen Ertragsausfall von 4 bis 5 Millionen im Geschäftsjahr 20/21.
- Obwohl der Klub den Grossteil des Verlusts selbst stemmt, müssen die Mitarbeiter helfen.
- Die Festangestellten haben sich deshalb zu einem Lohnverzicht bereit erklärt.
Die Corona-Krise hat den EV Zug stark getroffen. Der Verein kündigt für das Geschäftsjahr 2020/21 einen Ertragsausfall von vier bis fünf Millionen Franken an. Dies berichtete die «Luzerner Zeitung».
Insbesondere bei den Ticket- wie auch Gastronomieeinnahmen muss der EV Zug grosse Umsatzeinbussen verzeichnen. Hinzu kommen zusätzliche Kosten, die für die Realisierung des Schutzkonzepts vonnöten sind.

«In den letzten Jahren haben wir profitabel gewirtschaftet. Weshalb wir auch einen grossen Teil des Verlustes als Unternehmen selber übernehmen», wird EVZ-CEO Patrick Lengwiler in der LZ zitiert.
EV Zug auf Mitarbeiter angewiesen
Trotzdem ist der Klub auf die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. So zeigten sich sämtliche Festangestellte mit einem Lohnverzicht einverstanden. Alle Angestellten mit einem Jahreslohn über 48'000 Franken haben dazu eine Einwilligung unterschrieben.
Die Lohnabzüge variieren im Bereich zwischen 7,5 bis maximal 25 Prozent des Einkommens im Geschäftsjahr 2020/21.