EV Zug will nach Break in Bern heute in Spiel zwei nachlegen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Region Zug,

Der EV Zug realisierte am Donnerstag in Bern das Break. Heute Abend (20 Uhr) wollen die Zuger zuhause nachlegen. Im Fokus stehen dabei auch die beiden Torhüter.

Bern gegen Zug Break
Auch Berns Torhüter Leonardo konnte am Donnerstag das Break des EV Zug nicht verhindern. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der EV Zug realisierte bereits am Donnerstag mit dem 4:1-Sieg das erste Break.
  • Heute Abend 20 Uhr findet in Zug die zweite Partie des Playoff-Finals statt.

Im zweiten Spiel des Playoff-Final heute Abend (20 Uhr) stehen auch die beiden Torhüter im Fokus. Dies, weil Berns Leonardo Genoni ab der nächsten Saison für Zug spielt und dort den langjährigen Goalie Tobias Stephan verdrängt. Beide Keeper versuchen derzeit aber, die Zukunft auszublenden.

Leonardo Genoni spricht während der Playoffs normalerweise nicht in der Öffentlichkeit. Sich in der entscheidenden Phase zurückzuziehen, damit sei er stets gut gefahren, hatte der Goalie in der Vergangenheit erklärt. Vor der Serie gegen Zug aber machte der 31-Jährige eine Ausnahme – auf «Empfehlung des Medienchefs», wie er sagte. Dennoch ist sich auch Genoni bewusst: Besondere Situationen erfordern besondere Massnahmen.

Delikat ist die Situation der beiden Final-Keeper tatsächlich. Um einen weiteren Schritt in Richtung Spitzenteam zu machen, engagierte Zug bereits im letzten Sommer Genoni ab der Saison 2019/2020 für fünf Jahre. Tobias Stephan sah sich gezwungen, einen neuen Arbeitgeber zu suchen (und fand diesen in Lausanne).

Nun könnte Genoni den zweiten Meistertitel seines neuen Klubs verhindern. Oder Stephan bei seinem Abschied beweisen, dass er entgegen der Meinung seiner Vorgesetzten doch das Zeug zum Meistergoalie hat.

EV Zug Break
Tobias Stephan im Tor des EV Zug. - Keystone

Beide blicken noch nicht so weit voraus und versichern, sich auf den Moment zu konzentrieren. «Logisch» sei es speziell, gegen Zug zu spielen, so Genoni. «Aber es ist ein Final, und nur das zählt. Ich will nicht daran denken, was danach kommt», sagte der Keeper vor der Serie.

Bei Stephan tönt es ähnlich: «Ich will es nicht irgend jemandem zeigen, sondern für mich und die Mannschaft den Titel gewinnen, sonst für niemanden.»

Zug startet mit Break in die Serie

Im ersten Spiel der Serie, das Zug in Bern am Donnerstag 4:1 gewann, standen nicht primär die Torhüter im Fokus, sondern andere Spieler. Berns Adam Almquist etwa, der sich nach einem brutalen Check gegen den Kopf von Reto Suri selbst ins Aus manövrierte. Oder Zugs Garrett Roe, der zuerst den «sterbenden Schwan» spielte und danach die Partie mit dem 3:1 vorentschied.

Zumindest Stephan darf aber für sich beanspruchen, einen nicht unwesentlichen Anteil am Break seiner Mannschaft geleistet zu haben. Stephans Leistungen in den Playoffs liessen in der Vergangenheit öfters nach.

Dieses Jahr aber zeigt er konstant Höchstleistungen. «Ich werde gut unterstützt von der Mannschaft. Das ist immer eine Voraussetzung, dass ein Goalie seine Leistung abrufen kann», so Stephan.

Kommentare

Weiterlesen

SCB gegen Zug
8 Interaktionen
Playoffs
evz scb
2 Interaktionen
Genoni happy
Symbolbild
Rohstoffe

MEHR AUS ZUG

Verkehrsregeln
1 Interaktionen
In der Stadt Zug
Stadt Zug
Zug
Andreas Hausheer
Pfister-Nachfolge
Zug United
Unihockey