Christian Gross vor Kellerduell: «Abgerechnet wird am Schluss»
Der Aufwind nach dem Sieg gegen Hoffenheim hält nicht lange. Christian Gross verliert mit Schalke gegen Frankfurt – und jetzt kommt es zum Krisengipfel!
Das Wichtigste in Kürze
- Christian Gross kassiert im dritten Spiel die zweite Niederlage als Trainer auf Schalke.
- Am Mittwoch um 18.30 Uhr trifft Schalke im Kellerduell auf den 1. FC Köln.
War der deutliche 4:0-Sieg von Schalke gegen Hoffenheim etwa nur ein Strohfeuer? Eine Woche später muss das Team von Christian Gross nämlich schon wieder unten durch. Am Sonntag verliert Königsblau mit 1:3 gegen Eintracht Frankfurt – eine verdiente Niederlage.
Das sieht auch der Schweizer Trainer nach dem Spiel. «Das 3:1 spiegelt das Stärkeverhältnis wider. Frankfurt hat verdient gewonnen», so Gross nach dem Spiel. Und er schiebt gleich nach: «Ich verliere nicht gerne!»
Kommt Routinier Huntelaar?
Noch immer wartet man bei Schalke auf Verstärkungen, die dem Kader die nötige Qualität im Kampf um den Klassenerhalt einhauchen. Im Sturm soll der mittlerweile 37-jährige Klaas-Jan Huntelaar aus Amsterdam zurückkehren.
Dabei spielt dort mit Matthew Hoppe ein 19-Jähriger, der auch gegen Frankfurt trifft. In der Woche zuvor schiesst er Hoffenheim mit einem Hattrick im Alleingang ab. Der US-Amerikaner ist einer der wenigen Lichtblicke im Schalker Spiel.
Trotzdem fordert Christian Gross in der Offensive mehr. «Ich erwarte, dass wir in Zukunft mit mehr Vehemenz nach vorne agieren», erklärt er.
Christian Gross fokussiert auf Krisengipfel
VIel Zeit bleibt den «Knappen» nicht, denn: Schon am Mittwoch (18.30 Uhr) kommt es zum grossen Krisengipfel! Köln reist nach Gelsenkirchen – die Geissböcke warten schon seit fünf Spielen auf einen Sieg. Das Polster auf Schalke beträgt noch fünf Zähler.
Auch für Christian Gross ist klar, dass das nächste Spiel besonders wichtig ist. «Die ganze Energie geht jetzt auf Köln», so der 66-Jährige. Und schiebt nach: «Wir versuchen, das Optimum auf Schalke herauszuholen. Abgerechnet wird am Schluss.»