FCZ – Ex-Zürcher kritisiert Mendy: «In die Wüste schicken!»
Benjamin Mendy sorgt mit einem Revanche-Foul für Ärger. Erni Maissen, Ex-Spieler des FC Zürich, hat genug gesehen: «Ich würde ihn in die Wüste schicken.»
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Das Wichtigste in Kürze
- Benjamin Mendy sorgt mit einem Revanche-Foul für Schlagzeilen.
- Erni Maissen, der auch beim FCZ spielte, versteht nicht, was Zürich mit ihm vorhat.
- «Er ist ein Ärgernis. Ich würde ihn in die Wüste schicken», so der heute 67-Jährige.
«Er wollte mich treten, es ist eine Revanche-Situation – über diese Szene brauchen wir nicht zu streiten. Mit einer offenen Sohle in die Wade, das ist schon im Spiel Rot. Hier war der Ball aber weit weg», sagt GC-Spieler Benno Schmitz nach dem Zürcher Derby zu Nau.ch.
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Ex-Super-League-Profi Mladen Petric schreibt auf Instagram: «Nur noch lächerlich – klar Rot.»
Und auch Erni Maissen versteht die Entscheidung nicht. Der 67-Jährige spielte in der Saison 1982/83 selbst für den Stadtclub.

«Mendy sind die Sicherungen durchgebrannt, er tritt seinem Gegenspieler voll auf die Ferse», sagt er zu Nau.ch. «Die Aktion ist ein No-Go, die Gelbe Karte natürlich ein Fehlentscheid.»
Maissen knallhart: «Ich würde ihn in die Wüste schicken.»
«Mendy schätzt es nicht, dass er eine zweite Chance bekommt»
Die Idee hinter dem Mendy-Transfer habe er nie verstanden. «Ich habe von diesem Spieler genug gesehen. Der FCZ hätte ihn niemals holen dürfen. Und jetzt führt er sich daneben auf.»

Der 30-Jährige ist in Maissens Augen «ein Ärgernis, er schadet nur. Mendy schätzt es nicht, dass er spielen darf und in Zürich eine zweite Chance bekommt.»
Fan-Aufschrei, grober Abwehr-Bock, jetzt eigentlich der Platzverweis. Der 30-Jährige hat bisher in Zürich vor allem für Negativ-Schlagzeilen gesorgt.
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Ancillo Canepa verteidigt den Transfer – auch Heliane sagte ja
Kürzlich nahm FCZ-Boss Ancillo Canepa auf dem eigenen TV-Sender Stellung zum Transfer. Und zum Fan-Aufschrei. «Die Heftigkeit der Reaktionen haben wir so nicht erwartet.»

Insgesamt habe man ihm aber glauben können, «dass er sein Leben neu gestalten will». Es sei glaubwürdig, «wie er versichert hat, dass er seinen Lebensstil geändert hat. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in einer festen Beziehung. Partys sind sicher kein Thema mehr.»
Auch seine Frau Heliane habe sagen müssen, Mendy habe den Fall glaubwürdig geschildert und Fehler eingesehen. Dabei sei sie in der Beurteilung von Charakteren jeweils sehr kritisch.
Darum gab es einen Fan-Aufstand, als Mendy zum FCZ kam
Benjamin Mendy wurde bei zwei Gerichtsprozessen in sämtlichen Anklagepunkten (Vergewaltigung, sexuelle Nötigung) freigesprochen.
Jedoch räumte selbst eine Verteidigerin ein, dass er sich moralisch zweifelhaft gegenüber Frauen verhielt. Das brachte dem Verteidiger viel Kritik ein. Und viel Widerstand zum Start beim FC Zürich.