Hört König Joel Wicki nach dem ESAF auf?
Die Schwing-Saison nimmt langsam Fahrt auf, das gilt auch für König Joel Wicki (28). Doch um den Innerschweizer ranken sich Rücktritts-Gerüchte.

Das Wichtigste in Kürze
- Joel Wicki startet am Wochenende in die Schwing-Saison.
- Der Fokus des Schwingerkönigs gilt dem ESAF in Mollis GL.
- Ob und wie es nach dem Eidgenössischen für Wicki weitergeht, lässt er offen.
Was macht Schwingerkönig Joel Wicki? Der 28-Jährige startet in Sursee in die Saison, die mit dem ESAF in Mollis GL in einem Highlight gipfelt. Ist danach Schluss für Wicki? Zumindest kursieren derzeit Rücktrittsgerüchte um den Schwingerkönig.

Im Gespräch mit dem «Blick» hält sich der 28-Jährige bedeckt: «Mein ganzer Fokus gilt dem ESAF», so Wicki. «Danach setze ich mich mit meinem engsten Umfeld an einen Tisch. Dann besprechen wir, wie es weitergeht.»
Ein Rücktritts-Dementi klingt definitiv anders.

Derzeit gilt der Fokus aber der Saison und dem ESAF. Wicki fühlt sich bereit, wie er dem «Blick» erklärt: «Ich bin perfekt durch den Winter gekommen. Kleinere Blessuren sind bei den vielen intensiven Einheiten normal.»
Joel Wicki: «Habe alles hinterfragt und analysiert»
Zuvor blieb bei den Innerschweizern aber kaum ein Stein auf dem anderen. Nach dem schlechten Abschneiden am Jubiläumsschwingen wurde viel hinterfragt. «Ich habe nicht nur kritisiert, sondern auch Lösungen geliefert», so Wicki.

Mittlerweile sei alles noch professioneller und die Trainings hätten mehr Qualität. Selbstkritisch erklärt Joel Wicki: «Ich habe alles analysiert.»
Es scheint klar: In dieser Saison wird alles dem ESAF untergeordnet. Was die Zeit nach dem Eidgenössischen bringen wird, bleibt offen.
Zur Schwing-Zukunft äussert sich Joel Wicki nicht – aber er erklärt: «Ich wünsche mir eine Familie.»