Können Hunde zu viel schlafen?

Karolin Hallberg
Karolin Hallberg

Bern,

Gefühlt pennt dein Hund ständig. Aber wie viel Schlaf benötigen Hunde wirklich, und wann ist es Zeit, einen Veterinär zu Rate zu ziehen?

Hund schläft
Hunde verbringen etwa die Hälfte ihres Lebens mit Schlafen. Traumvorstellung für dich?! - Depositphotos

Kaum hat man sich auf die Couch gesetzt und den Fernseher eingeschaltet, schon hört man ein sanftes Schnarchen vom Fussboden. Unsere vierbeinigen Freunde scheinen einen Grossteil des Tages zu verschlafen.

Aber ist das normal oder schläft dein Hund vielleicht zu viel?

«Verschlafen» Hunde ihr Leben?

In Wahrheit verbringen Hunde etwa die Hälfte ihrer Lebenszeit mit Schlafen. Das klingt nach einer Menge Zeit, doch es gibt gute Gründe dafür.

Hund schläft
Ältere Hunde brauchen per se mehr Schlaf als junge Tiere. - Depositphotos

Zum Beispiel hängt der Schlafbedarf eines Hundes stark von seinem Alter ab. Welpen und ältere Hunde neigen dazu mehr zu schlafen als ausgewachsene Tiere.

Welche Rolle spielen Rasse und Aktivitätslevel?

Mit Blick auf das Schlafbedürfnis spielt auch die Rasse eine Rolle. So sind Arbeitsrassen wie Border Collies oder Australian Shepherds oft aktiver und benötigen weniger Ruhephasen als beispielsweise Bulldoggen oder Pekinesen.

Nicht zuletzt beeinflusst auch das tägliche Aktivitätslevel eines Hundes seinen Schlafbedarf.

Ein aktiver, vielbeschäftigter Hund, der auch mal nach draussen darf oder gar auf einem Hof lebt, wird weniger schlafen als ein Vierbeiner, der den Grossteil des Tages zu Hause in den engen Wänden einer kleinen Stadtwohnung verbringt.

Wann sollte ich mir Sorgen machen?

Allerdings: Wenn du feststellst, dass dein Tier eigentlich ein munterer Freund des Lebens ist, aber plötzlich deutlich mehr schläft als gewohnt, solltest du Experten zurate ziehen.

Hund traurig
Lethargie und innerer Rückzug können Anzeichen für eine Depression bei Hunden sein. - Depositphotos

Gleiches gilt für den Fall, wenn dein Hund während seiner wachen Stunden lethargisch und uninteressiert. Denn übermässiger Schlaf kann auch ein Zeichen für gesundheitliche Probleme sein wie etwa Diabetes oder Schilddrüsenprobleme.

Fazit: Kenne deinen Hund!

Du kennst deinen Hund am besten. Beobachte seine Gewohnheiten und Verhaltensweisen genau und zögere nicht, einen Experten hinzuzuziehen, wenn dein Hund sich auffällig anders verhält als sonst.

Ansonsten: Macht hin und wieder einfach mal gemeinsame Sache. Schalt den Fernseher aus, leg das Smartphone weg, döst gemeinsam auf der Couch und geniesst das Hier und Jetzt.

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Kommentare

User #2284 (nicht angemeldet)

Wenn man sie nur Zuhause hält, was sollen sie sonst machen. Wer die Hunde-Gestik versteht, erkennt schnell und wenn der Hund kommuniziert: Ich bin gerade fit, bereit und aufgedreht, komm Lieblingsmensch und gehen wir nach Draussen - ich brauch Action und dafür brauch ich dich! Lass uns zusammenspielen und austoben.

User #2028 (nicht angemeldet)

Genau, wei die im Bundeshaus Bern 🇨🇭🇺🇦🇬🇭

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