Nahezu Hurrikan-Stärke: Sturm «Ophelia» steuert auf US-Ostküste zu

Ein Tropensturm nähert sich der Ostküste der USA. Am Samstagmorgen hatte er bereits Windgeschwindigkeiten von mehr als 112 Kilometer pro Stunde erreicht.

Hurricane haben in den USA in der Vergangenheit schon jede Menge Schaden verursacht. - dpa

Ein heftiger Tropensturm hat vor dem Osten der USA an Stärke gewonnen und trifft dort in den kommenden Stunden auf Land. Am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) erreichte «Ophelia» nach Angaben des US-Hurrikanzentrums NHC anhaltende Windgeschwindigkeiten von mehr als 112 Kilometern pro Stunde. Damit befand sich der Sturm knapp unterhalb der Hurrikan-Schwelle von 119 Kilometern pro Stunde.

In wenigen Stunden werde der Sturm die Küste des Bundesstaates North Carolina erreichen, hiess es. Dort seien Hurrikan-Bedingungen zu erwarten. Das NHC warnte vor Sturmfluten, die zu «lebensgefährlichen» Überschwemmungen führen könnten.

Tropensturm in den USA: North Carolina und Virginia sind betroffen

Im Nachbarstaat Virginia, den der Sturm nach Angaben des Hurrikanzentrums später am Samstag erreichen soll, rief Gouverneur Glenn Youngkin den Notstand aus. Er bitte die Menschen in Virginia, die Wettervorhersagen zu verfolgen und ihre Notfallausrüstung bereitzuhalten, schrieb Youngkin auf der Plattform X, vormals Twitter.

Die Hurrikan-Saison beginnt im Atlantik am 1. Juni und endet am 30. November. Oft gewinnen Wirbelstürme bei ihrem Zug über das Meer an Stärke.

Über Land verlieren sie schnell ihre Kraft, da der Nachschub feuchtwarmer Luftmassen fehlt. Die zunehmende Erderhitzung erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme.