Trump: Selenskyj macht Deals schwer

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USA,

Donald Trump wirft Wolodymyr Selenskyj vor, einen Deal zu erschweren. Er nennt Russland den Aggressor, den man leicht vom Krieg hätte abbringen können.

Wolodymyr Selenskyj Donald Trump
Donald Trump macht Wolodymyr Selenskyj immer wieder Vorwürfe. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump wirft Selenskyj vor, keine Verhandlungsfähigkeit zu haben.
  • Er habe in drei Jahren an vielen Meetings teilgenommen und nichts erreicht.
  • Biden und Selenskyj hätten die falschen Worte gewählt, um Putin vom Krieg abzubringen.

US-Präsident Donald Trump hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj entscheidende Verhandlungsfähigkeiten für eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg abgesprochen. «Er hat drei Jahre lang an Meetings teilgenommen, aber er hat nichts hinbekommen», sagte Trump in einem Interview mit seinem Haussender Fox News in Washington. «Er macht es sehr schwer, einen Deal zu erreichen, und sehen Sie, was mit seinem Land passiert ist.»

Trump erkannte jedoch an, dass Russland der Aggressor in dem Konflikt gegen die Ukraine ist. «Sie wurden von jemandem angegriffen, der viel grösser und viel stärker ist, was etwas Schlimmes ist und was man nicht tut», sagte Trump in dem Interview. Es habe aber für Russland eigentlich gar keinen Grund gegeben, die Ukraine anzugreifen.

donald trump
Gegenüber Fox News bezeichnet Donald Trump Russland als Aggressor. - keystone

Der US-Präsident unterstellte in dem Interview, es wäre leicht möglich gewesen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin von dem Angriff abzuhalten. «Man hätte ihm das sehr leicht ausreden können», sagte Trump. Sein Amtsvorgänger Joe Biden haben die falschen Worte gewählt, Selenskyj habe ebenfalls die falschen Worte gewählt. Die europäischen Staaten hätten ebenfalls drei Jahre lang nichts getan.

Die Ukraine hatte in der zurückliegenden Woche einen aus US-Sicht bereits fertig ausgehandelten Deal zum US-Zugang auf in der Ukraine lagernde seltene Erden und andere Mineralien platzen lassen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte unverrichteter Dinge wieder zurückreisen müssen.

Anschliessend begann Trump, auf mehreren Kanälen über Selenskyj zu schimpfen, unter anderem nannte er den Ukrainer einen «Diktator», weil es seit geraumer Zeit in der Ukraine keine Wahlen mehr gegeben habe.

Kommentare

User #5430 (nicht angemeldet)

Das Vorhaben sich Russland anzunähern um gegen China, Nordkorea, Hamas, Iran usw. eine Chance zu haben wird kläglich scheitern Herr Trump. Die Ukraine und Europa für Amerika zu opfern wird den Untergang von Amerika beschleunigen. Versprochen

User #3736 (nicht angemeldet)

Der Despot im Kreml hat sich total überschätzt. Der Krieg dauert schon länger als 3 Jahre, RU hat einen Teil von Kursk verloren und die Wirtschaft wird immer wie schwächer. Nicht gerade positiv. Die Wirtschaft ist nur 2x grösser als die der kleinen CH. Das weiss auch Wolodymyr und die ganze Welt. Die Ressourcen werden aufgebraucht für Krieg, statt für Wohlstand und Infrastruktur in RU. LOL.

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