EU

Iran: Neue Gesprächsrunde mit EU-Ländern

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Iran,

Iran kündigt neue Gespräche mit EU-Ländern an. Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens sollen mit der Islamischen Republik zusammenkommen.

Die Flagge der Islamischen Republik Iran weht in Berlin: In dem Land kam es mutmasslich zu einem Zwischenfall mit Sittenwächtern.
Irans Aussenministerium kündigt neue Gespräche mit EU-Vertretern an. - Monika Skolimowska/dpa

Irans Aussenministerium hat eine neue Gesprächsrunde mit EU-Ländern angekündigt. Am kommenden Freitag sollen Vertreter der Islamischen Republik Iran, Deutschlands, Frankreichs und Grossbritanniens in Genf zusammenkommen, sagte Aussenamtssprecher Ismail Baghai iranischen Medienberichten zufolge. Von anderer Seite gab es zunächst keine Bestätigung dafür.

Laut Baghai werde in der Runde am 29. November an Gespräche angeknüpft, die am Rande der letzten UN-Generalversammlung Ende September geführt worden waren. Dabei soll über den Krieg in Nahost und das Nuklearprogramm gesprochen werden.

Zuletzt hatte sich der Streit um Irans Atomprogramm zugespitzt. Nach einer förmlichen Kritik der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA drohte Teheran mit der Inbetriebnahme Tausender neuer Zentrifugen zur Urananreicherung.

Kontroverse um Irans Atomprogramm

Derzeit reichert der Iran Uran bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent an, für Atomwaffen werden Experten zufolge mehr als 90 Prozent benötigt.

Irans Regierung zufolge wird das Atomprogramm nur für zivile Zwecke genutzt. Den Wiener Atompakt, der Irans Programm einschränken und im Gegenzug Sanktionen lockern sollte, hatte der damalige US-Präsident Donald Trump im Jahr 2018 einseitig aufgekündigt.

Seitdem hält sich auch die Islamische Republik nicht mehr strikt an die Auflagen. Gespräche zur Wiederbelebung eines Atomdeals liegen seit Jahren auf Eis.

Kommentare

Weiterlesen

Schule
204 Interaktionen
Zu viel Druck
donald trump
553 Interaktionen
Aufatmen

MEHR IN NEWS

trump
Undemokratisch
IWF nimmt Stellung zur Weltwirtschaft.
2 Interaktionen
Washington
trump
2 Interaktionen
«Fahrersitz»
russland
Laut Kiew

MEHR EU

Kaja Kallas
13 Interaktionen
Strafzölle
Donald Trump
24 Interaktionen
Zollankündigungen
Ursula von der Leyen
11 Interaktionen
Hoffnung auf Deal
EU-Parlament
7 Interaktionen
Kritik

MEHR AUS IRAN

Trump
8 Interaktionen
Gespräch
Schnellboot
7 Interaktionen
Spannungen
iran präsident religionsführer macht
9 Interaktionen
Ali Chamenei
6 Interaktionen
Erneut