«Null-Zoll»: Musk widerspricht Trump mit neuer Forderung

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Italien,

Bei europäischen Rechtspopulisten ist Tesla-Chef Elon Musk ein willkommener Gast. Jetzt hat sich Donald Trumps Berater in Italien zum Zollstreit zu Wort gemeldet – mit einem überraschenden Vorschlag.

Tech-Milliardär Musk will eine transatlantische Freihandelszone etablieren. (Archivbild)
Tech-Milliardär Musk will eine transatlantische Freihandelszone etablieren. (Archivbild) - Jose Luis Magana/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Elon Musk plädiert für Freihandel zwischen Europa und den USA.
  • Er hofft auf eine noch engere Partnerschaft.
  • Donald Trump hatte am Mittwoch Zölle von 20 Prozent für die EU angekündigt.

US-Präsidentenberater Elon Musk hat sich im Zollstreit für eine transatlantische Freihandelszone ohne jegliche Zölle ausgesprochen. Er hoffe, dass sich die USA und Europa auf eine noch engere Partnerschaft als bisher einigen könnten. Dies sagte der per Video zugeschaltete Tesla-Chef bei einem Parteitag der rechten italienischen Regierungspartei Lega am Samstag in Florenz.

«Und was die Zölle anbelangt, hoffe ich, dass wir uns auf eine Null-Zoll-Situation zubewegen mit einer Freihandelszone zwischen Europa und Nordamerika», sagte Musk laut italienischer Simultanübersetzung.

US-Präsident Trump - Zölle
Donald Trump hat seine Zoll-Drohungen am «Befreiungstag» wahr gemacht. - dpa

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch ein weitreichendes neues Zollpaket auf den Weg gebracht, das Handelspartner in aller Welt verunsicherte und die Börsen auf Talfahrt schickte. Auf Importe aus EU-Ländern würden demnach Strafabgaben in Höhe von 20 Prozent fällig. Davon erhofft sich Trump Marktvorteile für amerikanische Produzenten.

Während der knapp viertelstündigen Parteitags-Schalte beantwortete Musk Fragen des Lega-Chefs Matteo Salvini, der in der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Verkehrsminister und Vizeregierungschef ist. Vor der Bundestagswahl hatte Musk im Wahlkampf für die AfD geworben.

Befürwortest du Freihandel mit den USA?

Am Sonntag stellt sich Salvini zur Wiederwahl als Lega-Vorsitzender, er ist einziger Kandidat. Es wird erwartet, dass dann weitere Politiker des rechtspopulistischen Spektrums wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban, der Vorsitzende des französischen Rassemblement National, Jordan Bardella, und der Chef der spanischen Partei Vox, Santiago Abascal, zugeschaltet werden.

Kommentare

User #5039 (nicht angemeldet)

Ich hätte einen Vorschlag. Der Westen sollte eine grosse Feihandelszone etablieren ohne Zölle und gegenseitiger Anerkennung der Standards. So könnten wir uns reindustriallisieren. Jemand muss den ersten Schritt machen. Die USA und ihre Bürger send nicht bereit den Zinsstress auszuhalten….

User #898 (nicht angemeldet)

Wenn Musk 100'000 Starlink Geräte gratis an die Ukraine liefert, dann ist er vielleicht wieder im Spiel. LOL.

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