dm-Erbe: Deutschlands jüngster Milliardär bleibt ein Phantom
Deutschlands jüngster Milliardär führt ein Leben abseits der Öffentlichkeit. Auch vermeintliche Fotos des dm-Erben entpuppen sich als falsch.

Kevin David Lehmann, seit 2020 Milliardär und jüngster deutscher Multimilliardär, entzieht sich konsequent der medialen Aufmerksamkeit. Darüber berichtet «schwaebische.de».
Der Erbe der Drogeriekette dm erhielt mit 18 Jahren Anteile im Wert von über einer Milliarde US-Dollar (rund 860 Millionen Franken).
Weltweit belegt er Platz vier der jüngsten Milliardäre. Hinter drei 20-Jährigen aus Italien, Brasilien und Südkorea.
Jüngster Milliardär: Vermögen aus Familienbesitz
Lehmanns Vermögen stammt aus Beteiligungen an dm, die bereits sein Vater Günther Lehmann in den 1970er-Jahren erwarb.

Die Anteile wurden Kevin David mit 14 Jahren überschrieben, jedoch bis zur Volljährigkeit treuhänderisch verwaltet. So heisst es in Wirtschaftskreisen.
Anders als Optiker-Erbin Sophie-Luise Fielmann, Deutschlands zweitjüngster Milliardärin, ist Lehmann weder in Unternehmensentscheidungen eingebunden noch in Social Media präsent.
Falsche Fotos in Medien
Medienberichte zeigen häufig Bilder des US-Unternehmers Austin Russell statt Lehmanns, wie «schwaebische.de» analysiert. Russell, Gründer des Technologieunternehmens Luminar, wurde 2020 mit 25 Jahren jüngster Self-Made-Milliardär.
Lehmanns tatsächliches Aussehen bleibt ein Geheimnis. Experten vermuten, dies sei Teil einer bewussten Privatsphären-Strategie, ähnlich wie bei seinem Vater.
Günther Lehmann, der 1974 als Investor zu dm stiess, trat zeitlebens nicht öffentlich in Erscheinung.