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EU-Ratspräsident Costa: «Heute sind wir alle Ukrainer»

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Belgien,

António Costa hat seine Unterstützung für den EU-Beitritt der Ukraine bekräftigt und unterstreicht die Bedeutung der europäischen Sicherheit.

Antonio Costa
Antonio Costa. (Archivbild) - AFP

EU-Ratspräsident António Costa bekennt sich zum dritten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine zu einer Mitgliedschaft des angegriffenen Landes in der Europäischen Union. «Die Zukunft der Ukraine ist in der Europäischen Union. Und die Sicherheit der Ukraine ist die Sicherheit Europas», sagte er in einem Video, das an die Ukrainer gerichtet war.

«Wir wollen einen gerechten, fairen und dauerhaften Frieden wie Sie.» Man stehe seit dem ersten Tag an der Seite der Ukraine und werde weiter an ihrer Seite stehen, sagte Costa und betonte: «Heute sind wir alle Ukrainer.» Das Leiden, das Russland seit dem ersten Tag des nicht provozierten Kriegs zugefügt habe, sei grausam und unverzeihlich.

Konferenzteilnahme am Jahrestag des Angriffs

António Costa reist zusammen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und rund 20 EU-Kommissarinnen und Kommissaren zum Jahrestag des russischen Angriffskriegs nach Kiew. Dort will er gemeinsam mit westlichen Staats- und Regierungschefs an einer vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj organisierten Konferenz teilnehmen.

Das Treffen gilt als besonders wichtig, da US-Präsident Donald Trump klargemacht hat, dass die Ukraine nicht mehr auf umfangreiche Militärhilfen der Vereinigten Staaten setzen kann. Trump will die Ukraine und Russland stattdessen in Verhandlungen über eine Beendigung des Kriegs zwingen.

Russische Streitkräfte rücken vor

Die russischen Streitkräfte rücken im Osten der Ukraine weiter vor, wo sie in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Ortschaften eroberten. Über diese neue Situation soll auch am 6. März bei einem EU-Sondergipfel in Brüssel gesprochen werden.

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