Kerry: Klimakrise wird nicht verschwinden

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Deutschland,

John Kerry, Klimabeauftragter der USA, appelliert beim G7-Treffen an die Länder, im Kampf gegen die Klimakrise die Wissenschaft zu beherzigen.

Anstrengungen zur Umstellung auf Unabhängigkeit, auf erneuerbare, alternative Energie beschleunigen: John Kerry.
Anstrengungen zur Umstellung auf Unabhängigkeit, auf erneuerbare, alternative Energie beschleunigen: John Kerry. - Kay Nietfeld/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der US-Klimabeauftragte John Kerry hat davor gewarnt, die Klimakrise wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine aus dem Blick zu verlieren.

Der Krieg und seine Auswirkungen bestimmten den Alltag, sagte Kerry in Berlin, wo die Minister für Energie und Klima der sieben grossen Industrienationen (G7) zusammenkamen. «Aber die Klimakrise wird nicht verschwinden und es ist absolut entscheidend, dass wir die Wissenschaft beherzigen, die uns vorschreibt, dass wir unsere Anstrengungen zur Umstellung auf Unabhängigkeit, auf erneuerbare, alternative Energie beschleunigen müssen.»

Kerry warnte auch vor falschen Schlüssen aus dem Ukraine-Krieg, infolgedessen die westlichen Staaten ihre Abhängigkeit von russischer Energie reduzieren wollen. Man dürfe nicht der «falschen Erzählung» verfallen, dass es wegen der Ukraine nun eine Entschuldigung dafür gebe, eine ganz neue Generation fossiler Infrastruktur zu bauen. Voraussetzung müsse sein, dass Massnahmen zur Eindämmung von Emissionen ergriffen würden, alles andere wäre «katastrophal».

Die G7-Klima- und Energieminister beraten auf Einladung von Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (beide Grüne) bis Freitag über Massnahmen zur Bekämpfung von Klima- und Umweltkrisen. Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Grossbritannien, gehören zu der Staatengruppe, Deutschland führt derzeit den Vorsitz.

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