Stellantis und CATL investieren Milliarden in Batterien
Der Autokonzern Stellantis und der chinesische Batterieriese CATL investieren mehrere Milliarden Euro in ein gemeinsames Batteriezellwerk in Spanien.
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Der Autokonzern Stellantis und der chinesische Batterieriese CATL stecken mehrere Milliarden Euro in ein gemeinsames Batteriezellwerk in Spanien. Ein Gemeinschaftsunternehmen soll am Stellantis-Standort in Saragossa eine neue Batteriefabrik für Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) errichten.
Die Unternehmen investieren dafür laut einer Mitteilung vom Dienstag bis zu 4,1 Milliarden Euro. Ende 2026 soll die Produktion anlaufen. Die Fabrik könnte in mehreren Ausbauschritten bis zu jährlich 50 Gigawattstunden (GWh) an Batteriekapazität erreichen, hiess es. Die Unternehmen hatten vor gut einem Jahr eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Stellantis setzt auf LFP-Batterien für Klein- und Kompaktwagen
Mit den Batterien will Stellantis, zu der Automarken wie Fiat, Opel oder Peugeot zählen, Pkw und SUV im sogenannten B- und C-Segment – also der Klein- und Kompaktklasse – mit mittleren Reichweiten ausstatten. LFP-Batterien konkurrieren mit den bei Auto-Akkus herkömmlichen Lithium-Ionen-Zellen: Sie gelten als sicherer und günstiger in der Herstellung und sollen länger haltbar sein, haben aber eine geringere Energiedichte.
50 Gigawattstunden an Batteriekapazität der Fabrik würden rechnerisch für über 900'000 Autos vom Modell Opel Mokka Electric mit einer Batteriekapazität von jeweils 54 Kilowattstunden (kWh) reichen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Stellantis und CATL zu gleichen Teilen gehören. Ein Abschluss des Geschäfts wird im Lauf des Jahres 2025 erwartet.