Tote und vermisste Migranten nach Bootsunglück in der Ägäis
Vier Migranten sind bei Bootsunglück zwischen Türkei und Lesbos gestorben, weitere werden vermisst.

Bei einem Bootsunglück in der Meerenge zwischen der Türkei und der griechischen Insel Lesbos sind mindestens vier Migranten ums Leben gekommen. 23 Menschen konnten gerettet werden, wie der griechische Rundfunk (ERTnews) unter Berufung auf die Polizei berichtete. Laut Angaben der Überlebenden sollen sich jedoch insgesamt 31 Personen an Bord des Bootes befunden haben.
Eine grossangelegte Rettungsaktion zur Suche nach den Vermissten dauere an, hiess es weiter. Aus welchen Ländern die Migranten stammen, war zunächst unklar. Schleuserbanden versuchen immer wieder, Migranten über die Ägäis-Route oder aus dem Libanon und Syrien nach Europa zu bringen.
Gefährliche Reise mit tragischem Ende
Diese Reise endet für viele tragisch. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) kamen im vergangenen Jahr im östlichen Mittelmeer mindestens 125 Migranten ums Leben. Offiziere der griechischen Küstenwache vermuten, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt.