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WHO Europa befürchtet schwierigen Corona-Herbst und -Winter

Keystone-SDA
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Dänemark,

Das Europa-Regionalbüro der WHO rechnet mit einer herausfordernden Corona-Lage im Herbst und Winter. Der Regionalchef appelliert, jetzt etwas zu unternehmen.

Hans Kluge
Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die WHO Europa geht von einer schwierigen Corona-Lage im Herbst und Winter aus.
  • Laut Regionaldirektor Hans Kluge ähnle die jetzige Situation derer vom letzten Sommer.
  • Die Regierungen müssten jetzt handeln und nicht bis in den Herbst zuwarten, so Kluge.

Angesichts schnell ansteigender Infektionszahlen rechnet das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO mit einer herausfordernden Corona-Lage im Herbst und Winter. Es sei völlig klar, dass man sich in einer ähnlichen Situation wie im vergangenen Sommer befinde, erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag in Kopenhagen.

Nur sei die Situation jetzt angetrieben von den Omikron-Sublinien BA.2 und BA.5, die leichter übertragbar seien als die vorherigen. Mit steigenden Fallzahlen beobachte man auch einen Anstieg der Krankenhauseinlieferungen.

Diese Situation werde sich verschärfen, wenn das neue Schuljahr beginne, Reisende aus dem Urlaub zurückkehrten und sich die Menschen mit zunehmend kälterem Wetter wieder vermehrt drinnen treffen werden.

WHO-Region Europa verzeichnet fast Hälfte aller Neuinfektionen

Die Zahl neuer Corona-Fälle in der WHO-Region Europa mit ihren insgesamt 53 Ländern hat sich Kluge zufolge in den vergangenen sechs Wochen verdreifacht. Allein in der vergangenen Woche seien fast drei Millionen Neuinfektionen gemeldet worden. Das habe fast der Hälfte aller weltweiten Neuinfektionen entsprochen.

Regierungen und Gesundheitsbehörden müssten jetzt handeln, um für die kommenden Monate gewappnet zu sein, unter anderem bei der Überwachung der Pandemie, warnte Kluge. Warte man bis zum Herbst, sei es zu spät.

Der Belgier gab dabei preis, dass er vor zwei Wochen erstmals selbst an Corona erkrankt gewesen sei. Er habe drei schreckliche Tage und Nächte mit hohem Fieber, Schüttelfrost und Atemnot verbracht.

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