Bistum rechnet nicht mit Schulden nach Papst Besuch

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Genève,

Nachdem Medien von einem drohenden Finanzloch berichteten, gibts die Entwarnung: «Die Kosten für die Messe werden voraussichtlich keine Schulden hinterlassen».

Am Donnerstag ist die Eucharistiefeier mit Papst Franziskus in Genf.
Am Donnerstag ist die Eucharistiefeier mit Papst Franziskus in Genf. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Papst-Messe am Donnerstag kostet 2,2 Millionen Franken.
  • Im Budget des Bistums fehlen immer noch 1 Million Franken.
  • Dank Sponsorengelder sollen keine Schulden entstehen.

Die Messe von Papst Franziskus in Genf kostet 2,2 Millionen Franken, so viel wie das gesamte Jahresbudget des gastgebenden Bistums Lausanne, Genf und Freiburg. Bischof Charles Morerod gibt Entwarnung, nachdem von einem drohenden Finanzloch berichtet wurde.

«Die Kosten für die Messe am Donnerstag werden voraussichtlich keine Schulden hinterlassen», sagt Morerod in einem Interview der Westschweizer Zeitung «La Liberté» vom Mittwoch. Ein mögliches Defizit werde teilweise gedeckt.

Bischof Charles Morerod, Vorsteher des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg ist zuversichtlich.
Bischof Charles Morerod, Vorsteher des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg ist zuversichtlich. - Keystone

Auf Spenden angewiesen

Fakt ist: Bei einem Budget von etwa 2,2 Millionen Franken fehlen dem Bistum noch rund eine Million Franken. Weil der Vatikan keinen Rappen zum Kurzbesuch seines Oberhaupts beisteuert, hat das Bistum zu Spenden aufgerufen.

Morerod meint dazu: «Wir haben zwar keinen grossen Sponsor gefunden, aber Spender verschiedenster Art, Körperschaften aus der ganzen Schweiz unterstützen uns». Auf wie viel sich diese Beiträge belaufen, ist unklar.

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