Grindelwald BE: Alphütte braucht Baugesuch – 14 Jahre nach Sanierung
2011 wurde die Alphütte Grindelwald saniert. Doch wegen Abweichungen muss der Eigentümer nun ein Baugesuch vorlegen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Vor 14 Jahren wurde die «Alphütte Grindelwald» saniert.
- Ein Badebottich und eine mobile Sauna wurden jedoch beanstandet.
- Wegen dieser Abweichungen musste der Eigentümer ein nachträgliches Baugesuch einreichen.
Die «Alphütte Grindelwald» im gleichnamigen Ort im Kanton Bern bedurfte einer Sanierung. So wurden im Jahr 2011 unter anderem neue Fenster eingesetzt, die Sockelmauer ausgebessert sowie eine Photovoltaik-Indach-Anlage angebracht.
Wie die «Berner Zeitung» schreibt, muss wegen Abweichungen nun jedoch – 14 Jahre später – ein Baugesuch eingereicht werden.
Bei einer Überprüfung der bewilligten Arbeiten waren Abweichungen aufgefallen. Ein Badebottich und eine mobile Sauna seien laut dem Eigentümer beanstandet worden.
Für jene habe der Bauherr Beat Hutmacher das Baugesuch nachträglich eingereicht. Ein entsprechendes Ausnahmegesuch für die schon vollstreckten Arbeiten war durch die projektverfassende GmbH beim Kanton gestellt worden. In diesem Februar hatte das zuständige Amt für Gemeinden und Raumordnung schliesslich die Ausnahmebewilligung erteilt.
Bewilligung «ohne Auflagen»
Auch die kantonale Abteilung für Naturgefahren hatte sich dafür ausgesprochen, das Vorhaben «ohne Auflagen» zu bewilligen.
Das bewilligte Bauvorhaben fällt unter die «Erneuerung eines in der Landwirtschaftszone altrechtlich bestehenden Gebäudes». Dies, obgleich der Wohnraum nicht landwirtschaftlich genutzt, sondern touristisch vermietet wird.
Hutmacher selbst betonte laut der «Berner Zeitung», dass er die Alphütten erhalten wolle. Die Intention habe man ihm von Behördenseite aus bestätigt.