Im Norden der Schweiz war der März deutlich zu trocken
Im nördlichen Teil der Schweiz hat sich der März durch eine ungewöhnliche Trockenheit ausgezeichnet. Im Süden gab es derweil mehr Niederschläge.

Das Wichtigste in Kürze
- Der März war im Norden der Schweiz viel zu trocken.
- Teils fehlten über 80 Prozent des März-Niederschlags.
- Im Süden gab es dagegen mehr Niederschläge als üblich.
Im Norden der Schweiz ist es im März deutlich zu trocken gewesen. Besonders ausgeprägt war das Niederschlagsdefizit im Berner Oberland, entlang der westlichen Voralpen, aber auch in Teilen des Wallis. Hier fehlten oft über 80 Prozent des üblichen März-Niederschlags.
Im Süden gab es dagegen mehr Niederschläge als üblich, wie der Wetterdienst Meteonews am Dienstag mitteilte. Diese spiegle sich auch bei der Schneesituation.
Auf der Alpennordseite seien die Schneehöhen generell unterdurchschnittlich, am östlichen Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden sogar massiv.
Südschweiz profitiert von mehr Schneefall
Im Bereich des langjährigen Mittels oder leicht darüber sei die Schneelage nur in Teilen des Tessins. Sowie im Misox und Puschlav.
Bei Niederschlägen habe sich das Defizit im Laufe des Monats in der Zentral- und Ostschweiz auf rund 46 Prozent verringert. So hiess es weiter.
Neben der «Trockenzeit» im Norden der Schweiz habe sich der März milder und sonniger als normal gezeigt.
Der Temperaturüberschuss habe sich durch die etwas unterdurchschnittlichen Temperaturen leicht auf 1,5 Grad reduziert. Dies gegenüber dem langjährigen Mittel von 1991 bis 2020.
Damit figuriere der diesjährige März an etwa zehnter Stelle der mildesten März-Monate seit Messbeginn 1864.