Teilsperrung für Risiko-Schiffe während der Basler Fasnacht
Tankmotorschiffe und Gefahrguttransporte dürfen Basel während des Morgestraichs und Cortèges nicht passieren.
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Tankmotorschiffe und Gefahrguttransporte dürfen Basel während des Morgestraichs und Cortèges nicht passieren. Diese Regelung besteht seit dem Jahr 2018 und erfolgt auf Grundlage einer Risikoermittlung der beiden Basel, wie die Schweizerischen Rheinhäfen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieben.
Im Bericht «Risikoermittlung Rhein 2016» der beiden Tiefbauämter aus dem Jahr 2017 sind mehrere Sicherheitsmassnahmen für allfällige Schiffsunfälle mit Freisetzung von Gefahrgutmengen vorgesehen. Unter anderem fordern die Behörden eine verstärkte Einschränkung des Gefahrguttransports während Grossanlässen wie etwa bei «Fasnachtsumzügen im Bereich des Rheinufers», wie es im Bericht heisst.
Dabei ordnen die Schweizerischen Rheinhäfen in Abstimmung mit den kantonalen Behörden solche Sperrungen an. Diejenige während der Fasnacht betrifft den Streckenabschnitt von Rheinfelden bis zum Dreiländereck.
Schiffssperrungen zu bestimmten Zeiten
Sie gilt dieses Jahr am 10. März vom Beginn des Morgestraichs um 4 Uhr bis 7 Uhr. Während die beiden Cortège am Montag- und Mittwochnachmittag über die Mittle Brücke und die Wettsteinbrücke ziehen, ist dieser Abschnitt jeweils von 13.30 bis 17 Uhr gesperrt. Die gesamte übrige Grossschifffahrt ist von dieser Sperrung nicht betroffen, wie es in einem Communiqué der Schweizerischen Rheinhäfen heisst.
Auch für andere Anlässe gibt es Sperrungen für die Schifffahrt. Zum Beispiel während des Kleinbasler Brauchs Vogel Gryff. Allerdings stehe hier in erster Linie die Risikominimierung für die Talfahrt des «Wild Maa» auf dem Floss im Vordergrund, schreiben die Rheinhäfen weiter.
Weitere Sperren, etwa während Regatta «Basel Head» oder des offiziellen Rheinschwimmens, seien ebenfalls durch die Nutzung der Fahrrinne begründet.