Terre des hommes muss in Lausanne zehn Stellen streichen

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Lausanne,

Die US-Regierung hat die Finanzierung für Terre des hommes Lausanne gestrichen, was zu massiven Stellenstreichungen führt.

Terre des hommes
Die Stiftung Terre des hommes ist in finanziellen Schwierigkeiten. (Archivbild) - keystone

Die Kinderrechtsorganisation Terre des hommes Lausanne muss wegen der gestrichenen US-Finanzierungshilfe zehn Stellen streichen. Weitere acht Vakanzen werden gemäss dem Hilfswerk nicht ersetzt.

Neun Millionen US-Dollar fehlen Terre des hommes Lausanne. Damit stellen die USA ihre Hilfe für fünf von sieben Projekten der Stiftung ein, wie die Organisation am Donnerstag mitteilte. Diesen Bescheid habe man deutlich vor Ablauf des 90-tägigen Zahlungsstopps erhalten.

Es seien Projekte in Afghanistan, Ägypten, Indien, Kenia und Libanon betroffen. Ein Entscheid für die Aktivitäten des Hilfswerks in Burkina Faso stehe noch aus.

Die Finanzierung der Gesundheits- und Trinkwasserversorgung in Bangladesh laufe vorerst bis Ende August weiter. Bisher finanzierten die USA dieses Projekt mit 3,9 Millionen US-Dollar jährlich mit. Ob sie diesen Beitrag erneut sprechen, bleibe jedoch ungewiss.

Ausfall trifft Organisation hart

Der definitive Ausfall der neun Millionen US-Dollar hingegen schmerzt die Organisation sehr. «Wir bedauern es zutiefst, uns von geschätzten Kolleginnen und Kollegen trennen zu müssen», lässt sich die Direktorin der Stiftung, Barbara Hintermann. in der Mitteilung zitieren.

Dennoch wolle man an der Mission festhalten und sich weiterhin für Kinder auf der ganzen Welt einsetzen. Bereits im Januar kostete die Kürzung der US-Finanzierungshilfen weltweit 440 Projektmitarbeitern die Anstellung.

Laut Terre des hommes sind davon rund 1,5 Millionen Kinder, Familien, Flüchtlinge sowie vernachlässigte Gemeinschaften und Minderheiten betroffen.

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Kommentare

User #2140 (nicht angemeldet)

Sogar Organisationen in der Schweiz wurden von den USA finanziert?! Also ist es wahr, dass die USA praktisch die ganze Welt(Hungerhilfe, Impfungen, AIDS- Therapien, Medikamee, Bildung, demokratische Strukturen...) finanziert und sicherheits-/ demokratietechnisch versorgt haben! Kein Wunder sind deren Schulden astronomisch hoch und deren Volk lebt, trotz 120% Arbeit, immer öfter auf der Strasse! Der Sumpf in Washington ist also viel grösser als gedacht, denn einzig und alleine die Machthaber dort haben von solch einer Situation profiiert! Das musste sich ändern und das ändert sich jetzt dramatisch! Wahrscheinlich werden bald auch diverse Ex- Regierungsleute in den Knast müssen.

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