Stadt Zürich

Verkäufer in Zürcher Resti steckte Zahlungen selbst ein

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Zürich,

Ein Kassierer in einem Zürcher Restaurant lässt Kunden Geld mit Twint an sich selbst bezahlen. Das geprellte Unternehmen untersucht den Fall.

Twint
Mithilfe von Twint hat ein Verkäufer eines Restaurants seinen Arbeitgeber geprellt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Restaurant «Rice Up» hat ein Kassierer das Geld von Kunden selbst eingesteckt.
  • Er liess über Twint auf sein eigenes Konto bezahlen.
  • Eines der Betrugs-Opfer wehrt sich, nicht er, sondern das Restaurant sei geprellt worden.

Bar, mit Karte oder mit Twint: Das sind die gängigen Zahlmethoden in der Schweiz. Doch mit Letzterer können die Kassierer auch betrügen. Dies zeigt ein Fall, den ein Kunde des Restaurants «Rice Up» in Zürich-Oerlikon auf X, vormals Twitter, schildert.

Er wollte nach dem Mittagessen bezahlen, als ihm der Kassierer gesagt habe, die Kartenzahlung funktioniere nicht. Bezahlen könne er mit Twint. Der Kunde gab sein Handy dem Kassierer, der den Betrag auf eine Nummer schickte. Erst später fiel ihm auf, dass es sich dabei um eine private Handynummer gehandelt hat.

Rice Up
Das Restaurant «Rice Up» in Zürich wurde zum Opfer von Betrug. Der Täter war ein eigener Kassierer. - instagram

Die Geschäftsleitung des Restaurants bestätigt dem Twitter-User, dass ein Betrug vorliege. Der Verkäufer habe das Geld in die eigene Tasche gesteckt und somit den Betrieb um die Einnahmen geprellt. Wie er gegenüber «Blick» sagt, habe der Kassierer dieselbe Masche auch bei anderen Kunden angewendet.

Das Unternehmen werde den Sachverhalt prüfen. Die Untersuchung liefe. Bei der Stadtpolizei ist noch keine Anzeige dazu eingegangen.

Wie bezahlen Sie am häufigsten?

Auf Twitter wird dem Nutzer Naivität vorgeworfen. Dies könne gut sein, gibt er zu. Er habe aber darauf geachtet, dass der Betrag korrekt sei. «Mir ist hier kein Schaden entstanden, dem Restaurant aber schon.»

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #6445 (nicht angemeldet)

Es ist fraglich, ob der Betrug sofort aufgefallen wäre, wenn der Verkäufer die Nummer nur diktiert hätte, statt sie selber einzutippen. Um das sofort zu merken, müsste der Käufer ja die richtige Nummer kennen und diese auch sofort präsent haben. Betrogen worden ist ja in erster Linie der Arbeitgeber, nicht der Käufer, der sich aber korrekter Weise beim geprellten gemeldet hat. Trotzdem würde ich mein Handy nicht aus der Hand geben, wenn Teint entsperrt ist.

User #3433 (nicht angemeldet)

Sorry, meinte die Frage : was ist Resti

Weiterlesen

Twint
13 Interaktionen
Bezahl-App
Gestank
201 Interaktionen
«Geruch stört uns»
Twint Kundenkarten
15 Interaktionen
Bezahl-App
D
Mode und Co.

MEHR AUS STADT ZüRICH

zürich
Kokain sichergestellt
gc
GC braucht Punkte
eidgenössische technische hochschule zürich
4 Interaktionen
Forschungsprojekt
Zug SBB
75 Interaktionen
Zürich HB