Zürcher Spitäler stellen keine Temporären mehr an
Die Zürcher Spitäler planen ab Sommer auf temporäres Pflegepersonal zu verzichten, da dessen Einsatz oft Probleme bereitet.

Die Mitglieder des Verbands Zürcher Krankenhäuser (VZK) wollen ab Sommer auf temporäres Pflegepersonal verzichten. Der Einsatz von Temporären bringe oft Probleme. Stattdessen wollen die Spitäler bessere Arbeitsbedingungen schaffen, damit die Festangestellten länger bleiben.
Das temporäre Pflegepersonal, das in den vergangenen Jahren vielerorts die Lücken in den Dienstplänen füllte, bringe auch Nachteile mit sich, teilte der Verband am Donnerstag mit. Die Teamdynamik werde beeinträchtigt und die Festangestellten hätten mehr Aufwand, weil den Temporären die Betriebsabläufe nicht bekannt seien.
Besserung durch verbesserte Arbeitsbedingungen
Die Spitäler wollen ab Sommer deshalb auf den Einsatz von Temporären verzichten. Dafür wollen sie die Arbeitsbedingungen verbessern, etwa durch flexible Arbeitszeitmodelle. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) begrüsst den Entscheid des VZK.