Zürcher Stadtrat will Fussgängerstreifen auf Rosengartenachse
Der Zürcher Stadtrat plant zwei neue Fussgängerstreifen auf der Rosengartenachse.
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Der Zürcher Stadtrat will auf der Rosengartenachse zwei Fussgängerstreifen einrichten. Auch Velos sollen die vielbefahrene Rosengarten- und Bucheggstrasse dort queren können.
Die mit Ampeln geregelten Querungen kosten 3,89 Millionen Franken, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Er betont, dass dem motorisierten Verkehr «mehrheitlich eine grüne Welle» ermöglicht werde. Auch die Busse würden keine Nachteile erfahren.
Staudetektoren, eine abgestimmte Ampelsteuerung sowie Busschleusen sollen für einen möglichst reibungslosen Verkehr sorgen.
Auftrag zur Sicherheitsverbesserung
Das Projekt war öffentlich ausgeschrieben. Einsprachen wurden mittlerweile bereinigt. Die Vorlage geht nun an den Gemeinderat.
Hintergrund der Fussgänger- und Veloquerungen auf Höhe Wibichstrasse und Lehenstrasse im Quartier Wipkingen ist die gescheiterte Abstimmung über den Rosengartentunnel.
Der Stadtrat habe danach vom Parlament den Auftrag erhalten, die Strassen für Fussgänger und Velofahrerinnen sicherer zu machen, heisst es in der Mitteilung.
Die Stadt Zürich würde auf der Achse gerne Tempo 30 einführen. Das Projekt ist aber derzeit blockiert.