Ausbau erneuerbarer Energien schreitet weltweit voran

Juli Rutsch
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Frankreich,

Erneuerbare Energien im Vormarsch: Laut den Experten der Internationalen Energieagentur könnte die Welt bis 2030 ihre Ökostrom-Kapazitäten verdreifachen.

Watt d'Or 2025
Das Bundesamt für Energie hat den Watt d'Or 2025 Energiepreis verliehen. - Depositphotos

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert ein Rekordwachstum beim Ausbau erneuerbarer Energien. Bis 2028 soll die Kapazität um 2400 Gigawatt steigen, berichtet die «Deutsche Presseagentur» (dpa).

Dies entspricht der gesamten Stromerzeugungskapazität Chinas. Solarenergie macht dabei den Löwenanteil aus, Wind- und Solarenergie werden laut IEA 2025 Kohle als wichtigste Stromquelle ablösen.

Windräder Sonnenuntergang
Windkraft und Solarenergie sind die Vorreiter bei den erneuerbaren Energien. (Symbolbild) - Depositphotos

Die Entwicklung übertrifft frühere Prognosen deutlich. Gründe sind sinkende Kosten und politische Unterstützung in vielen Ländern.

Globale Vorreiter erneuerbarer Energien

China spielt eine Schlüsselrolle beim Ausbau der alternativen Stromerzeugung. Das Land wird voraussichtlich sein Ausbauziel für 2030 bereits 2025 erreichen.

Auch die USA treiben den Ausbau voran. Laut «CNBC» plant das Land, bis 2030 80 Prozent seines Stroms aus sauberen Quellen zu gewinnen.

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In Europa setzt besonders Deutschland auf erneuerbare Energien. 2022 habe das Land laut «Clean Energy Wire» 46 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen bezogen.

Herausforderungen und Lösungen

Trotz des Fortschritts gibt es Hindernisse, laut «Bloomberg» sind Netzengpässe ein Problem: Viele Länder müssen ihre Stromnetze ausbauen, um die neuen Kapazitäten zu integrieren.

Energiespeicherung ist eine weitere Herausforderung. «MIT Technology Review» berichtet über Fortschritte bei Batterietechnologien, denn diese könnten die Schwankungen erneuerbarer Energien ausgleichen.

Solarpanele
Solarenergie kommt auch in privaten Haushalten etwa in Deutschland immer mehr an. - Depositphotos

Auch die Rohstoffversorgung bereitet Sorgen. Die «Financial Times» warnt vor möglichen Engpässen bei kritischen Mineralien für grüne Technologien.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Der Boom der erneuerbaren Energien schafft Arbeitsplätze. Laut «Forbes» entstanden 2022 weltweit 700'000 neue Jobs in diesem Sektor.

Und auch traditionelle Energieunternehmen stellen sich um und auf erneuerbare Quellen ein. «The Economist» berichtet, dass viele Öl- und Gaskonzerne in erneuerbare Energien investieren.

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Kommentare

Amediesli

Durch die grünen und landschaftstsschützenden (kein Umweltschutz!!) Verhinderer bleiben wir trotz genehmigtem Gesetz Schlusslicht bei den Erneuerbaren. Zum Fremdschämen sowas!

User #5807 (nicht angemeldet)

Noch immer weltweit: -Ca. 30% der Stromproduktion sind "Erneuerbar". Wovon über 2/3 davon Hydro - sprich Wasserkraft. -10% Kernkraft -Der Rest, 60%, ist fossil: Kohle, Gas und Öl. Also ist es sinnvoll KKW-Strom UND Erneuerbare Stromerzeugung zu erhöhen um fossile Quellen zu reduzieren und nicht einseitig auf PV und Wind zu setzen.

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