US-Börse nach «Liberation Day»-Zöllen unter Druck
Nach der Einführung neuer Zölle durch die Trump-Regierung steht die US-Börse unter Druck. EU und China drohen mit Gegenmassnahmen.

Die US-Börse erlebt turbulente Zeiten nach der Einführung der sogenannten «Liberation Day»-Zölle durch die Trump-Regierung. Laut «CNBC» sollen die neuen Zölle von bis zu 54 Prozent Importe aus China und der EU betreffen.
Einbruch der US-Börse nach Zollerhebungen
Die Massnahmen zielen darauf ab, Handelsdefizite zu reduzieren und amerikanische Unternehmen zu schützen. Doch die Börsen reagierten negativ, mit einem Rückgang des S&P 500 um 3,4 Prozent in der vergangenen Woche.
Die Dow Jones Industrial Average und Nasdaq Composite zeigten ebenfalls Schwächen. Laut «Moneycontrol» verlor der Dow Jones im ersten Quartal 2025 1,3 Prozent, während der Nasdaq Composite um neun Prozent fiel.
Internationale Reaktionen auf die Zölle
Die Europäische Union und China haben bereits Gegenmassnahmen angekündigt. Laut «Investopedia» plant die EU Gegenzölle auf US-Produkte wie Autos und Agrarwaren sowie Abgaben auf digitale Dienstleistungen von US-Unternehmen.
Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, kritisierte die Zölle scharf und betonte, dass Europa seine wirtschaftlichen Interessen verteidigen werde. China reagierte ebenfalls entschlossen.

Laut «Nasdaq» kündigte das chinesische Handelsministerium Strafzölle auf amerikanische Waren an und warnte vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Besonders betroffen sind US-Technologieunternehmen, deren Aktien bereits unter Druck stehen.
Auswirkungen auf die Börse und Wirtschaft
Die Unsicherheit durch die neuen Zölle hat Investoren dazu veranlasst, Kapital in sichere Anlagen wie Gold umzuschichten. Laut «MarketWatch» stieg der Preis für Gold um fünf Prozent, während Aktienmärkte weltweit unter Druck stehen.
Warren Buffett’s Investmentfirma Berkshire Hathaway stockte ihre Bargeldreserven auf über $330 Milliarden auf, um von möglichen Kursrückgängen zu profitieren. Die langfristigen Auswirkungen der Zölle bleiben unklar.
Analysten wie Jason Hunter von JPMorgan sehen den S&P 500 an einem kritischen Wendepunkt bei 5'500 Punkten. Laut «Yahoo Finance» könnten weitere Rückgänge folgen, falls keine Einigung zwischen den Handelsmächten erzielt wird.