Grossflächige Begegnungszone entsteht in Bümpliz
Das Quartier Stapfenacker erhält bis 2027 Berns elfte grossflächige Begegnungszone – mit Tempo 20, besserer Aufenthaltsqualität und sichereren Schulwegen.

Wie die Stadt Bern bekannt gibt, entsteht im Stapfenackerquartier die erste grossflächige Begegnungszone in Bümpliz. Dank der Massnahmen soll unter anderem der Schulweg und der Aufenthalt für Kinder und Jugendliche im Quartier sicherer werden.
Mit rund 150 kleinen Begegnungszonen verfügt Bern in vielen Stadtteilen über ein zunehmend flächendeckendes Netz von Quartierstrassen, in denen die Verkehrssicherheit und die Wohnqualität verbessert werden konnten. In den Quartieren Stapfenacker und Fröschmatt in Bümpliz soll nun die elfte grossflächige Begegnungszone auf Stadtgebiet realisiert werden.
Das Projekt umfasst das gesamte Gebiet rund um den Friedhof Bümpliz zwischen Bottigen- und Brünnenstrasse. Mit der neuen grossflächigen Begegnungszone werden mehrere, bereits bestehende kleine Begegnungszonen sowie neue Anfragen für Begegnungszonen von Anwohnern im Gebiet verbunden.
Zudem wird das Temporegime im Perimeter auf 20 Stundenkilometer vereinheitlicht. Beides entspricht dem Antrag der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem. Die Fussgängerzone Bümpliz bleibt bestehen, sie wird jedoch in die Planung zur grossflächigen Begegnungszone einbezogen.
Begegnungszone mit Fokus auf Klima und Synergien
Die Umsetzung erfolgt kostengünstig mittels Markierung und Signalisation. Zusätzlich werden kleinere Klimaanpassungsmassnahmen geprüft und Synergieeffekte mit den anstehenden Projektierungen zur Fernwärme angestrebt.
Für die Planung und Realisierung des Projekts hat der Gemeinderat einen Kredit von 295'000 Franken bewilligt. Die Umsetzung der Begegnungszone ist für 2027 vorgesehen.