Glarus: Die Altlastensanierung der Jagdschiessanlage Vorauen beginnt
Wie die Gemeinde Glarus mitteilt, beginnt die Altlastensanierung der Jagdschiessanlage Vorauen im Klöntal mit der Rodung einer grossen Waldfläche.

Bei Schiessanlagen sind in der ganzen Schweiz Bodenbelastungen entstanden.
Es sind über die Jahre Kugeln im Boden verblieben oder Schadstoffe haben sich beim Schiessen auf Wurfscheiben (Tontauben) im Boden eingetragen.
So auch bei der Jagdschiessanlage Vorauen im Klöntal. Der Bund schreibt die Sanierung dieser belasteten Böden mit der Verordnung über die Abgabe zur Sanierung von Altlasten vor.
Neubepflanzung nach den Sanierungsarbeiten
Im Vorauen starten die Sanierungsarbeiten mit der Rodung einer rund 9600 Quadratmeter grossen Waldfläche.
Nach der Rodung werden auf einer Fläche von circa 11'200 Quadratmetern rund 2600 Kubikmeter Erdreich abgegraben und fachgerecht entsorgt.
Die gerodete Waldfläche wird nach den Sanierungsarbeiten wieder bepflanzt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2024.
Die Arbeiten sind wetterabhängig
Je nach Wetter- und Schneeverhältnissen werden die Bauarbeiten während des Winters unterbrochen.
Der Gemeinderat hat für die Bauarbeiten die Firma Trümpi AG, Mitlödi, und für die Entsorgung der Altlasten Eberhard Recycling AG, Kloten, beauftragt.