Kadetten Schaffhausen stehen vor Generalprobe
Die Entscheidung um den letzten Playoff-Platz fällt am letzten Spieltag – während die Kadetten ihre Generalprobe in Zürich bestreiten, ist noch alles offen.

Wie die Kadetten Schaffhausen mitteilen, steht die heisse Phase der Saison vor der Tür – aber noch herrscht Hochspannung auf vielen Plätzen. Während die Kadetten Rang eins bereits seit Wochen gesichert haben, bietet sich vor allem mit Blick auf den letzten Playoff-Platz Hochspannung.
Am Mittwochabend, 2. März 2025, feierte Otmar St.Gallen einen hart erkämpften 29:27-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Pfadi Winterthur und schob sich erstmals seit Herbst letzten Jahres an diesem vorbei auf einen Playoff-Rang. So kann der Viertelfinal-Gegner der Orangen immer noch Wacker Thun, Otmar St.Gallen oder Pfadi Winterthur heissen.
Die Entscheidung fällt am letzten Spieltag, wenn St.Gallen in Kreuzlingen alles selbst in der Hand hat, während Winterthur in Basel zwingend gewinnen muss und auf Schützenhilfe aus Kreuzlingen angewiesen ist.
Aber auch Wacker Thun ist bei zwei Erfolgen der beiden direkten Verfolger noch nicht sicher vor den nervenaufreibenden Playout-Spielen gegen Basel – und hat mit dem Auswärtsspiel beim HC Kriens-Luzern die auf dem Papier schwierigste Aufgabe vor der Brust.
Generalprobe für die Playoffs in Zürich
Bevor am Samstagabend, 5. April 2025, der Gegner für die am 8. April um 18.15 Uhr mit einem Heimspiel in der BBC Arena beginnende Viertelfinal-Serie der Playoffs feststeht, bestreiten die Kadetten die Generalprobe beim Tabellenvierten, der noch am Donnerstagabend, 3 April 2025, sein Nachholspiel gegen Kriens-Luzern absolvieren musste.
«Beide Mannschaften werden schon ein Auge Richtung K.-o.-Phase gerichtet haben», weiss Kadetten-Ttainer Hrvoje Horvat und sagt: «Wir wollen in Zürich gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu starten.»
Die Mannschaft um Topskorer Janus Lapajne, Routinier Martin Popovski und Trainer Werner Bösch, der mit den Kadetten 2019 als Co-Trainer von Petr Hrachovec Schweizer Meister wurde, konnte (vor dem Nachholspiel gegen Kriens-Luzern) alle seine vier Heimspiele in diesem Jahr für sich entscheiden und wird somit noch einmal ein echter Härtetest für die Munotstädter.
Neuer Schritt im Livestreaming für Handball Schweiz
Mit Einläuten der entscheidenden Saison-Phase geht der SHV auch im Livestreaming den nächsten Schritt. Ab Playoff-Start registrieren sich sämtliche Handball-Fans einmalig mit ihrer Mail-Adresse auf der OTT-Plattform RED+. Das Login ist kostenlos – und für sämtliche gestreamten Partien von Handball Schweiz gültig.
Heisst, ab Dienstag, 8. April 2025, sind auch alle Spiele der SPL und NLB sowie weitere gestreamte Partien nur mit dem Login verfügbar.