Greifensee schafft neue Stabsfunktion für die Projektplanung
Wie die Gemeinde Greifensee berichtet, wird die neue Stabsfunktion die Aufgaben der Projektplanung mehr managementbezogen übernehmen.
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In den letzten Jahren sind die Anforderungen im Planungsbereich massiv gestiegen – einerseits durch die Planungsaktivitäten des Kantons, andererseits durch diverse grössere Bauprojekte in Greifensee.
Auch wenn die Planung zum grossen Teil durch externe Ingenieurbüros erfolgt, muss die Verwaltung die Koordination mit allen Beteiligten sicherstellen.
Dieser Aufwand kann von der Abteilung Hoch- und Tiefbau mit den bestehenden Stellenwerten nicht mehr bewältigt werden, weshalb der Ressortvorsteher immer wieder operativ unterstützen muss.
Die Ressourcen der verschiedenen Abteilungen reichen nicht aus
Aufgrund des Fachkräftemangels haben Ingenieurbüros zudem immer weniger Ressourcen, und auch der Versuch, das Fachwissen vermehrt intern abzudecken, ist aus diesem Grund gescheitert.
Wie bereits an der Gemeindeversammlung vom 30. November 2022 erörtert, gibt es daneben auch in anderen Bereichen (Asyl, Energie, Umwelt, IT et cetera) viele strategisch wichtige Projekte, welche sehr komplex und interdisziplinär sind und damit ebenfalls die Ressourcen der verschiedenen Abteilungen übersteigen.
Neue Stabsfunktion soll Abhilfe schaffen
Neu soll daher eine Stabsfunktion geschaffen werden, welche mehr managementbezogen die Aufgaben der Planung übernimmt, ergänzt mit der abteilungsübergreifenden Leitung und Koordination der strategisch wichtigen Projekte der Gemeinde.
Dabei soll das Projektmanagement von der neuen Stabsfunktion effizienter abgewickelt und optimiert werden, während die Projekte fachlich weiterhin in den Abteilungen umgesetzt werden.
Modell hat sich in vielen anderen Gemeinden bewährt
Mit einer solchen Generalistenstelle können somit fachspezifische Ressourcen effektiver genutzt werden. Ein solches Modell hat sich in diversen anderen Gemeinden bereits bewährt.
Die Stabsfunktion, welche direkt dem Gemeindeschreiber unterstellt sein wird, wurde in der Zwischenzeit bereits mit einem Beschäftigungsgrad von 80 bis 100 Prozent ausgeschrieben.