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GC Amicitia Zürich SPL1: Die Hoppers bleiben erstklassig

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Mit einer überzeugenden Leistung beim 31:26-Sieg (18:13) in Herzogenbuchsee schafft GC Amicitia Zürich den direkten Klassenerhalt in den Playouts.

Die Spielerinnen freuen sich. - GC Amicitia Zürich

Den Grundstein beim 31:26-Sieg dazu legen die Hoppers wie im ersten Spiel in der ersten Halbzeit, führen zur Pause deutlich und lassen trotz einer bessere Anfangsphase der Gastgeberinnen im zweiten Umgang nicht mehr viel zu.

Über die gesamte best-of-3-Serie gesehen setzen sich die Hoppers damit verdient durch. Die Buchserinnen hingegen müssen sich auf den Abstiegs-Thriller gegen die SG HV Olten aus der SPL2 wappnen.

GC Amicitia Zürich spielt auch in der kommenden Saison in der obersten Schweizer Spielklasse. Beim zweiten starken von drei Auftritten in dieser Best-of-3-Serie siegen die Zürcherinnen auswärts beim HV Herzogenbuchsee verdient 31:26 (18:13) und untermauern ihren Anspruch auf die SPL1-Zugehörigkeit mit Vehemenz.

Buchsi versucht in dieser alles entscheidenden Partie, Angela Zürni in der ersten Halbzeit eng zu decken. Damit tun sich für die anderen Zürcher Angreiferinnen früh immer wieder Räume auf.

Die Hoppers starten denn auch gut in diese Entscheidungspartie, übernehmen nach 10 Minuten im Gleichschritt erstmals die Führung. Bis zur 20. Minute erarbeiten sie sich durch überragende Effizienz eine Vier-Tore-Führung (14:10), Buchsi verliert zwischenzeitlich den Faden, erlaubt den Gästen immer wieder schnelle, einfache Tore. Die 93 Prozent Erfolgsquote der Hoppers zu diesem Zeitpunkt spricht Bände.

Hinten zeigen sich die Zürcherinnen sehr angriffig, das Spiel der Buchserinnen gestaltet sich darum zunehmend statisch, da ihr Spielfluss häufig unterbrochen wird.

Dabei machen die Hoppers ihren Gastgeberinnen schon auch günstige Angebote: Wenn die Angriffsauslösung bei den Buchserinnen klappt, tun sich oft (zu) grosse Lücken auf im Zürcher Innenblock. Trotzdem nehmen sie mit dem 18:13 einen soliden Vorsprung mit in die zweite Halbzeit.

Aufholjagd ausgebremst

Die ersten Minuten im zweiten Umgang gelingen den Oberaargauerinnen dann besser. Sie stellen hinten auf 6:0-Verteidigung um und stehen so massierter den Angriffen der Hoppers entgegen. Damit holen sie innert fünf Minuten zwei Tore zum 20:17 auf.

Strafen gegen Angi Zürni (34. Minute) und Patricia Caetano (37.) und ein Duseltor tragen ihren Teil dazu bei, dass der HVH wieder einen Fuss in diese Partie kriegt. Danach braucht es aber wieder Schwerstarbeit, um die blau-weisse Defensive zu überwinden, nachdem Coach Gernot Drossel in der 43. Minute ein Time-out zur Neueinstellung seines Teams nutzt. Auffallend auch, dass «Buchsis» Flügelspiel unter Arbeitslosigkeit leidet, zu zentriert ist das Spiel über die Mitte.

Und so spielen sich die Hoppers weiter Richtung Klassenerhalt: Angela Zürni ist es, die die Crunchtime, die letzten 10 Minuten mit einem Hammer aus dem Rückraum zum 27:22 eröffnet. Danach lassen sich die Hoppers naturgemäss viel Zeit im Angriff, nehmen wertvolle Sekunden von der Uhr.

Zwar schleicht sich nun der eine oder andere Fehler ein - die nun startende «alles-oder-nichts-Verteidigung» der letzten Minuten stört einen gepflegten Spielaufbau - trotzdem spielen die Hoppers ihren Vorsprung letzten Endes souverän nach Hause.

HVH kämpft gegen die SG HV Olten

Hatte sich GC Amicitia Zürich nach dem starken Auftritt im Auftaktspiel (24:19) beim zweiten Aufeinandertreffen einen Durchhänger geleistet (20:28 vor heimischem Publikum), zeigten sie sich im alles entscheidenden Spiel also wieder von ihrer besten Seite.

Eine reife Leistung krönt letzten Endes die schwierige Saison eines Teams, die mit der Trennung des erst im Sommer verpflichteten Trainers Marcus Stolley und einer harzigen Hinrunde schlecht gestartet war, mit der Übernahme durch das Interimstrainer-Duo Gernot Drossel und Heinz Fuhrimann nach der Winterpause aber eine deutliche Leistungssteigerung zeigte.

Darauf darf dieses junge Team stolz sein. Der HVH hingegen muss mit der Niederlage in dieser Serie den Kampf gegen die SG HV Olten um den Klassenerhalt aufnehmen. GC Amicitia Zürich wünscht den Buchserinnen dabei viel Erfolg.

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