Stadt Zürich

QHL/SPL1: Zwei «Spiele der letzten Chancen»

GC Amicitia
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Die beiden NLA-Teams von GC Amicitia Zürich brauchen in ihren nächsten Auswärtsspielen Punkte.

GC Amicitia Zürich
Rückraumspielerin Angie Zürni. - GC Amicitia Zürich

Die beiden NLA-Teams von GC Amicitia Zürich brauchen in ihren nächsten Auswärtsspielen Punkte. Die Männer treten beim Tabellenletzten TV Endingen an, die Frauen beim HV Herzogenbuchsee. Beide Spiele werden am Samstag, 18.00 Uhr live auf www.handballtv.ch übertragen.

GC Amicitia Zürich, dem einzigen Verein mit Teams in den obersten Schweizer Ligen im Herren- und Frauenhandball, stehen kommendes Wochenende entscheidende Spiele bevor. Das Team der Quickline Handball League kämpft gegen Ende der Hauptrunde als Tabellenneunter weiter um einen Playoff-Platz. Die SPL-Mannschaft muss siegen, um nicht definitiv auf dem letzten Platz der Abstiegsrunde zu stehen und womöglich eine Abstiegsbarrage (je nach weiterem Modus aufgrund der Entwicklungen der Pandemie) spielen zu müssen.

Quickline Handball League: Sieg zum Absichern und zum Angreifen

Das Männer-Team von Coach Petr Hrachovec ist am Samstag (18.00 Uhr) beim TV Endingen zu Gast. Im Duell mit dem Tabellen-Schlusslicht muss ein Sieg her, um die Aargauer weiterhin auf Distanz zu halten. Zudem dürfte GC Amicitia Zürich damit weiter mit dem achten Rang und damit dem Playoff-Platz liebäugeln. Auf diesem sitzt der RTV 1879 Basel mit 5 Punkten Vorsprung (spielt dieses Wochenende beim wieder erstarkten BSV Bern). «Wir schauen aber weder nach unten noch nach oben, sondern nur auf uns und fokussieren uns voll auf das Spiel», sagt Petr Hrachovec.

Die beiden letzten Aufeinandertreffen waren beide knapp. Im ersten Spiel holten die Endinger einen 9-Torevorsprung der Hoppers noch auf und holten ihren bisher einzigen Saisonsieg. Die zweite Partie endete nach einem harten Fight mit einem knappen 30:29 zugunsten der Hoppers. Seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft nach der WM haben die beiden Teams aber unterschiedliche Entwicklungen gezeitigt: Die Hoppers haben trotz der verdienten Niederlage letzte Woche gegen den BSV Bern zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen lassen. Die Arbeit des Trainers seit Januar scheint zu fruchten, das zeigten starke Auftritte gegen Topteams wie die Kadetten Schaffhausen oder den TSV St. Otmar St. Gallen. Die Surbtaler hingegen haben insbesondere gegen die Spitzenteams HC Kriens-Luzern, die Kadetten Schaffhausen oder auch den Kantonsrivalen HSC Suhr Aarau die Grenzen immer wieder aufgezeigt bekommen. Zeigen die Hoppers also am Samstag wieder ihre beste Seite, liegt auch auswärts durchaus ein Sieg drin.

Spar Premium League: Kampf um ein Finalspiel gegen Winterthur

Die Frauen-Equipe unter Trainer Gernot Drossel muss am Samstag beim HV Herzogenbuchsee unbedingt gewinnen. Tun sie das nicht, steht der letzte Platz in dieser Abstiegsrunde fest, daran würde auch ein Sieg in der darauffolgenden Woche gegen Yellow Winterthur nichts mehr ändern. Der HVH und Winterthur summieren nach vier Spielen beide vier Punkte, GC Amicitia Zürich hat einen Punkt auf dem Konto. Ein Finalspiel in der Saalsporthalle gegen diesen letzten Platz und gegen die Kantonsrivalinnen aus Winti gibt es also nur mit dem vorhergehenden Auswärtssieg in Buchsi. «Wichtig ist, dass wir diesmal von Anfang an den Zugriff in der Deckung finden und die entscheidenden Spielerinnen rasch hart angehen», sagt Rückraumspielerin Angie Zürni mit Blick auf die kommende Partie, aber auch zurück auf die letzten beiden deutlichen Niederlagen gegen Yellow (22:36) und Leader Rotweiss Thun (20:33). Man habe die Lehren gezogen: «Wir haben die Fehler der letzten Partien analysiert und die Rückschläge verarbeitet».

Dass nach dem guten Auftaktunentschieden bei Rotweiss Thun die Leistungen nicht stimmten, weiss auch Gernot Drossel: «Die Tabelle lügt nicht», sagt der Trainer, «wir waren in den letzten beiden Spielen einfach nicht gut genug und müssen nun am Samstag liefern.» Dass das im Gesamten junge und unerfahrene Team diese Saison immer wieder Lehrgeld zahlen muss, verstehe sich von selbst. Die letzten Monate haben aber durchaus erkennen lassen, dass GC Amicitia Zürich zu mehr fähig ist. So will man gegen den HVH alle Register ziehen, um die rote Laterne doch noch abgegeben zu können. In welcher Form und welchem zeitlichen Rahmen die Saison mit allfälliger Auf-/Abstiegs-Barrage anschliessend zu Ende gespielt wird, ist übrigens weiterhin nicht abschliessend geklärt.

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