Prinzessin Leonor: Bikinifotos sorgen für Empörung
Neue Paparazzi-Fotos von Prinzessin Leonor im Bikini erhitzen die Gemüter. Die spanische Königsfamilie kämpft erneut um ihre Privatsphäre.

Die spanische Thronfolgerin Leonor, 19 Jahre alt, steht erneut im Fokus der Medien. Das Magazin «Diez Minutos» veröffentlichte kürzlich Paparazzi-Bilder, die die junge Prinzessin im Bikini an einem Strand in Uruguay zeigen.
Diese Aufnahmen entstanden während eines Landgangs im Rahmen ihrer militärischen Ausbildung auf dem Schulschiff «Juan Sebastián de Elcano». Die Bilder sorgen für grosse Kritik an der Verletzung ihrer Privatsphäre.
Bereits ähnliche Vorfälle
Die spanische Königsfamilie hat bereits in der Vergangenheit rechtliche Schritte gegen ähnliche Vorfälle eingeleitet. Wie «Adelswelt» berichtet, hatte die Familie erst vor wenigen Wochen Anzeige erstattet.
Ein chilenisches Einkaufszentrum hatte private Videos von Leonor weitergegeben. Nun stellt sich erneut die Frage, wie weit die Medien in das Leben der Royals eindringen dürfen.
Leonor absolviert derzeit eine dreijährige militärische Ausbildung und wird in Heer, Marine und Luftwaffe geschult.
Für Leonor gelten dieselben Regeln
Diese Vorbereitung ist notwendig für ihre zukünftige Rolle als Königin und Oberbefehlshaberin der Streitkräfte. Doch trotz des strengen Ausbildungsplans bleibt die Prinzessin ein beliebtes Ziel für Paparazzi.

«Bunte» berichtet, dass Leonor wie alle Kadetten nur das Nötigste mitnehmen durfte, darunter Unterwäsche und ein Nähset. Dennoch unterscheidet sich ihr Alltag erheblich von dem ihrer Kameraden, da sie ständig unter Beobachtung steht.
Umgehung des Sicherheitsteams
Die jüngsten Fotos wurden offenbar unter Umgehung des Sicherheitsteams aufgenommen. Laut «Vanitatis» prahlte ein Insider damit, wie riskant es gewesen sei, diese Bilder zu machen.
Solche Aussagen werfen ein Schlaglicht auf die problematische Praxis der Paparazzi und den Druck, dem die junge Thronfolgerin ausgesetzt ist.
Zwischentitel: Vergleich mit Prinzessin Diana
Die Veröffentlichung der Bikini-Bilder erinnert viele an das Schicksal von Prinzessin Diana, die ebenfalls unter permanenter medialer Überwachung litt. Experten ziehen Parallelen zwischen den beiden Royals.
Wie «Adelswelt» berichtet, warnte Prinz Harry mehrfach vor den psychischen Folgen solcher Eingriffe in die Privatsphäre. Auch im spanischen Königshaus dürfte diese Entwicklung Besorgnis auslösen.
Adelsexpertin Elsa González sieht jedoch auch positive Aspekte in den Bildern: Sie würden Leonor menschlicher wirken lassen und eine Verbindung zur Öffentlichkeit schaffen. Doch ob dies den Preis der Verletzung ihrer Privatsphäre rechtfertigt, bleibt fraglich.