Bruce Springsteen

Bruce Springsteen kündigt sieben unveröffentlichte Alben an

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USA,

Mehr als 20 Alben sind nicht genug für den «Boss»: US-Rocklegende Bruce Springsteen will 83 weitere Songs rausbringen – einen gibts schon jetzt.

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Fixstern in der US-Musikgeschichte: Bruce Springsteen. (Archivbild) - dpa

US-Superstar Bruce Springsteen hat in seinen Unterlagen gekramt und dürfte Musik-Fans mit dem Ergebnis glücklich machen. Gleich sieben bisher unveröffentlichte Alben will der «Boss» Ende Juni rausbringen. «Tracks II: The Lost Albums» soll am 27. Juni erscheinen und insgesamt 83 Songs enthalten.

Laut Ankündigung der Plattenfirma Sony Music sind von denen 74 bisher nie offiziell erschienen. Die Aufnahmen entstanden in verschiedenen Schaffensphasen des heute 75-Jährigen zwischen 1983 und 2018. Die sieben Platten wurden ursprünglich als vollständige Alben konzipiert.

«All diese LPs sind abgeschlossene Alben – manche davon waren sogar kurz davor abgemischt zu werden –, die allerdings nie veröffentlicht wurden. In den vergangenen Jahren habe ich sie mir oft angehört oder engen Freunden vorgespielt», erklärte Springsteen selbst. Als Vorgeschmack veröffentlichte er am Donnerstag den Song «Rain in the River».

Amerikanische Ikone

Springsteen gilt mit Songs wie «Dancing in the Dark» oder «Born to Run» als einer der einflussreichsten Musiker in der jüngeren US-Geschichte. Geboren wurde er 1949 in dem kleinen Küstenstädtchen Long Branch im US-Bundesstaat New Jersey in einfachen Verhältnissen.

Seine Kindheit in der irisch-italienischen-stämmigen Grossfamilie beschrieb Springsteen später viel in seinen Songs. Der Vater oft cholerisch, betrunken oder depressiv. Die Mutter in ständiger Bemühung, die Familie zusammenzuhalten.

Schon als Kind bekam Springsteen seine erste Gitarre. Und fand in der Musik Zuflucht und Ausweg. Bis heute gilt der Musiker als Stimme der Arbeiterklasse und Chronist Amerikas.

Experimente mit Elektronik und Country

Die Alben decken der Plattenfirma zufolge eine stilistisch breite Palette ab. So enthalte «LA Garage Sessions ’83» frühe Studiofassungen aus der Zeit vor dem Erfolg von «Born in the U.S.A.». Während «Streets of Philadelphia Sessions» auf elektronischen Experimenten mit Drum-Machines und Samples basiere.

Weitere Alben wie «Faithless» stammen aus Projekten, die nie über das Planungsstadium hinauskamen – etwa Musik für einen nie realisierten Film. Auf «Somewhere North of Nashville» verarbeitet Springsteen Country-Einflüsse.

Springsteen kommt nach Deutschland

Mit «Tracks» hatte Springsteen bereits vor über 25 Jahren eine Reihe von unbekannten Songs und B-Seiten rausgebracht. Die neue Sammlung soll nun den Blick auf das bislang verborgene Werk von einem der einflussreichsten Songwriter der Gegenwart erweitern.

Deutsche Fans könnten die neuen, alten Songs vielleicht sogar bald live hören. Springsteen will in diesem Jahr gemeinsam mit seiner E Street Band erneut Stopps in Europa machen. Darunter auch in Berlin (11.6.), Frankfurt (18.6.) und Gelsenkirchen (27.6.).

Kommentare

User #1978 (nicht angemeldet)

Leute zahlen für Musik und mögen den Künstlern dann ihre 30MIO-$-Villen nicht gönnen! Verrükt! Dann kaufen sie Musik von jemand Anderem! Schlau!

User #3658 (nicht angemeldet)

Cool! Hat Bruce auch mal gemarderzwakkerdonnart?

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