Disney stoppt «Rapunzel»-Realfilm nach «Schneewittchen»-Flop
Disney hat das geplante Realfilm-Remake von «Rapunzel – Neu verföhnt» vorerst eingestellt. Grund sind die schwachen Kinoeinnahmen von «Schneewittchen».

Nach den enttäuschenden Kinoeinnahmen von «Schneewittchen» hat Disney das geplante Realfilm-Remake von «Rapunzel – Neu verföhnt» vorerst gestoppt. Darüber berichtet «filmstarts.de».
Disney hatte das Projekt im Dezember 2024 offiziell angekündigt, mit Michael Gracey als Regisseur und Jennifer Kaytin Robinson als Drehbuchautorin.
Der Film befand sich in der Vorproduktion, als die Studioleitung die Bremse zog.
«Schneewittchen» als Warnsignal
Der aktuelle Disney-Film «Schneewittchen» spielte weltweit laut «derwesten.de» nur 146 Millionen Dollar (rund 126 Millionen Franken) ein. Das lag weit unter dem Budget von 270 Millionen Dollar (rund 232 Millionen Franken).

Obwohl kein direkter Zusammenhang bestätigt wurde, deuten Branchenbeobachter an, dass Disney die Risiken bei Animationsadaptionen neu bewertet.
Disney: Hoffnungsträger «Lilo & Stitch» und «Vaiana»
Disney setzt laut «filmstarts.de» auf zwei andere Remakes:
«Lilo & Stitch» startet am 22. Mai 2025 und gilt aufgrund der anhaltenden Popularität des Originals als vielversprechend.
Zukunft von «Rapunzel»-Remake offen
«Vaiana» folgt im Juli 2026 und profitiert vom Erfolg des Animationsfilms und seiner Fortsetzung. Der Film spielte über eine Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Schweizer Franken) ein.
Ob «Rapunzel» jemals realisiert wird, bleibt unklar. Die Entscheidung hänge auch vom Publikumsfeedback zu den kommenden Filmen ab.
Fans reagieren enttäuscht
Auf Social Media äusserten Disney-Enthusiasten Enttäuschung über die Absage. Viele hatten sich Castings wie Sabrina Carpenter als Rapunzel gewünscht.