ZDF-Schauspielerin beisst Kollege ins Füdli – Gerichtsfall!
Während eines Theaterstücks soll Schauspielerin Anna Werner Friedmann ihren Kollegen ins Füdli gebissen haben. Nun wehrt sich der ZDF-Star gegen die Vorwürfe.

Das Wichtigste in Kürze
- Anna Werner Friedmann soll ihren Theaterkollegen ins Füdli gebissen haben.
- Nun muss die Schauspielerin vor Gericht, ihr Anwalt weist die Vorwürfe zurück.
- «Er will meine Karriere ruinieren», meint Friedmann gegen ihren Regisseur.
Harte Vorwürfe gegen ZDF-Star Anna Werner Friedmann (33): Die Schauspielerin soll bei einer Theateraufführung einen Kollegen ins Füdli gebissen sowie eine brennende Fackel an seine Nase gehalten haben. Wie bitte?
Die Szenen ereigneten sich bereits am 4. August 2023 im Rahmen des Stücks «Alma» im Südbahnhotel nahe dem Semmering-Pass (Niederösterreich). Laut dem Strafantrag, welcher der «Kronen Zeitung» vorliegt, wird Friedmann «Körperverletzung» und «sexuelle Belästigung» vorgeworfen.
Nun muss sich der «Siebenstein»-Star am 6. Mai 2025 vor dem Bezirksgericht Neunkirchen (Österreich) verantworten.
Friedmanns Anwalt: «Die Biss-Szene war Teil der Inszenierung»
Dass ihr Schauspielkollege mit einer Anzeige auf sich warten liess, kann Friedmanns Anwalt Manfred Ainedter (73) nicht nachvollziehen. «Ein Jahr nach der Aufführung wurde Anzeige erstattet, das ist schon sonderbar», meint der gegenüber der «Bild.»

Und rechtfertigt die Handlungen seiner Mandantin: «Die Biss-Szene war Teil der Inszenierung, das wurde jeden Abend gespielt.»
Während der Aufführung sei Friedmann mit der Fackel gestolpert, daher die Verbrennung an der Nase ihres Kollegen. Ainedter erklärt: «Meine Mandantin wurde bei der Produktion selbst verletzt, hat aber nie eine Anzeige erstattet.»
Auch die Schauspielerin selbst zeigt sich fassungslos. Hinter den Anschuldigungen befürchtet sie pures Kalkül: «Ich vermute, dass die Anzeige des Kollegen von Paulus Manker angetrieben wurde», so die 33-Jährige zur «Bild».

«Deren Verhältnis war schon während der Aufführung sehr eng», erklärt sie und findet harte Worte gegen ihren Regisseur: «Manker will meine Karriere ruinieren. Es ist reines Mobbing, was der Mensch macht. Ich habe Angst, dass junge Schauspielerinnen, die sich wehren, sich dies in Zukunft nicht mehr trauen.»
Friedmann fühlt sich von Regisseur gemobbt
Dass zwischen Friedmann und Manker angespannte Stimmung herrscht, blieb einst auch dem Theaterpublikum nicht verborgen. Während einer Aufführung verliess die Schauspielerin die Bühne und stellte klar: «Ich werde nicht bezahlt, alle anderen schon.»
Anschliessend wurden Vorwürfe laut, der Regisseur versuche Friedmanns Image bewusst zu schädigen. In einer Mail, die zahlrieche Medien und Pressestellen erreichte, lässt Paulus Manker kein gutes Haar an der 33-Jährigen.

Die Schauspielerin «reduzierte die Aufführung von ‹Alma› allabendlich mit vulgären Textzusätzen, die nicht im Stück standen, zu einem ordinären Spektakel, sodass die Zuschauer die Szenen, in denen sie spielte, fluchtartig verliessen …», heisst es darin.
Behauptungen, die Friedmann nicht auf sich sitzen lässt. Gegenüber der «Bild» stellt sie klar: «Das wurde bewusst von Manker an ganz viele verschickt, um meinen Ruf zu ruinieren. Das stimmt nicht.»