Guy Parmelin will nur im Notfall twittern
Bundesrat Guy Parmelin erklärt, warum er zwar einen Twitter-Account hat, aber nie etwas twittert. Achtung: Fake News!
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Das Wichtigste in Kürze
- Bundesrat Guy Parmelin hat einen Twitter-Account, nutzt ihn aber nicht.
- Gegenüber Nau erklärt er das Geheimnis seiner Zwitscher-Abstinenz.
Er ist da. Aber er schweigt. Bundesrat Guy Parmelin hat seit Dezember ein eigenes Twitterprofil, aber noch keinen einzigen Tweet abgesetzt. Der Account sei aber echt, beteuert das WBF. Es wäre allerdings nicht das erste Mal gewesen, dass sich ein Betrüger für Parmelin ausgegeben hätte.
Gute Inhalte fehlen
Hat der Politik-Senior kein Händchen für Social Media? Oder hat ihn das Getwitter des Herrn D.T. aus den USA abgeschreckt? «Das hat damit nichts zu tun», beteuert Parmelin gegenüber Nau.

Er wolle halt einfach nur twittern, wenn es nötig sei. «Und wenn wir gute Inhalte auf diesem Account bringen können», ergänzt der ehemalige Weinbauer. Einen indirekten Verweis auf nordamerikanische Verhältnisse kann er sich dann doch nicht verkneifen: «Wir wollen keine Fake News!»
Die Spannung steigt
Wer zögert, treibt die Erwartungen der Follower in die Höhe. Über 200 Personen warten bereits auf den ersten Tweet von Guy Parmelin. Umgekehrt folgt er aber niemandem. Je länger er mit Twittern zuwartet, desto spektakulärer muss dieser erste Tweet dann aber werden.
Einfach nur «Hallo Welt» in den Cyberspace hinauszurufen: Gilt nicht. Jetzt wollen wir staunen können. Oder zumindest auf den Stockzähnen schmunzeln, wie beim Account @CIA anno 2014. Der US-Geheimdienst CIA zwitscherte damals selbstironisch: «Wir können weder bestätigen noch dementieren, dass dies unser erster Tweet ist.»