DFB: Andreas Rettig übernimmt Geschäftsführung

Gerrit Fredrich
Gerrit Fredrich

Deutschland,

Andreas Rettig ist der Nachfolger von Oliver Bierhoff und wird der neue Geschäftsführer des DFB.

DFB
Andreas Rettig wird der neue Geschäftsführer Sport beim DFB. - Christian Charisius/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach 18 Jahren hatte Oliver Bierhoff sein Amt als Geschäftsführer beim DFB niedergelegt.
  • Andreas Rettig tritt nun dessen Nachfolge an.

Der Deutsche Fussball-Bund (DFB) hat einen neuen Geschäftsführer ernannt. Andreas Rettig, ehemaliger Bundesligamanager und DFL-Spitzenfunktionär, tritt die Nachfolge von Oliver Bierhoff an. Der 60-Jährige wird sich um die Nationalmannschaften und die Akademie kümmern.

Die Wahl fiel einstimmig auf Rettig, eine überraschende Personalentscheidung des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung des DFB. «Mit Andreas Rettig haben wir einen überaus erfahrenen, engagierten und durchsetzungsstarken Geschäftsführer gewonnen», sagte Präsident Bernd Neuendorf.

DFB
Der ehemaligee Geschäftsführer des FC St. Pauli, Andreas Rettig , ist nun beim DFB tätig. Foto: Lukas Schulze - dpa-infocom GmbH

Rettigs umfangreiche Kenntnisse im Fussballgeschäft werden vom Verband hoch geschätzt. Alexander Wehrle, Aufsichtsratsvorsitzender der DFB GmbH & Co KG lobte ihn als «kritischen Geist» mit Führungserfahrung und internationalem Netzwerk.

Ist Andreas Rettig die beste Wahl für den Geschäftsführer beim DFB?

Rettigs Karriere ist vielseitig: Er war kaufmännischer Geschäftsleiter des FC St. Pauli sowie Manager bei Bayer Leverkusen, dem 1.FC Köln, SC Freiburg und FC Augsburg. Zudem war er bereits von 2013 bis 2015 Geschäftsführer der DFL.

Rettig freut sich auf Herausforderungen beim DFB

«Ich freue mich auf die vor uns liegenden Herausforderungen», sagte Rettig. Er möchte dazu beitragen, künftige Erfolge der Nationalmannschaften wieder möglich zu machen. Ausserdem soll sich das Auftreten des Fussball-Bundes und seiner Mannschaften verbessern.

Die Suche nach einem Nachfolger für Bierhoff, der nach dem WM-Debakel zurückgetreten war, hat den Deutschen-Fussball-Bund einige Monate beschäftigt. Frühere Gespräche mit Ex-Nationalspieler Sami Khedira und Ex-Nationalspielerin Nadine Kessler führten nicht zum Erfolg.

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