Sexismus! Radio-Moderator nach «Nagel in Penis»-Spruch gefeuert
Ein australischer Radio-Moderator hat nach einem sexistischen Ausfall seinen Job verloren. Er äusserte sich abfällig über den Frauenfussball.
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Das Wichtigste in Kürze
- Australiens Frauen-Nati traf beim SheBelieves Cup auf Japan und die USA.
- Dabei kam es während einer Livesendung zu einem Sexismus-Eklat.
- Radio-Moderator Marty Sheargold (53) wurde daraufhin entlassen.
Marty Sheargold ist seinen Job als Moderator beim australischen Radio-Sender «Triple M» los. Der 53-Jährige sorgte mit abwertenden Äusserungen zum Frauenfussball für einen Shitstorm.
Nach den Niederlagen des australischen Nationalteams gegen die USA und Japan lästerte Sheargold: «Lieber würde ich mir einen Nagel durch die Spitze meines Penis hämmern, als mir das anzusehen.»
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Die Spielerinnen nannte er «High-School-Schülerinnen» und fragte: «Gibt es keinen Männersport, über den wir reden können?»
Steph Catley, Kapitänin der «Matildas», bezeichnete die sexistischen Beschimpfungen als «völlig inakzeptabel». Ihre Teamkollegin Clare Wheeler meinte: «Sport ist für alle da – und diese Kommentare für niemanden.»
Auch die Sportministerin Australiens meldete sich zu Wort und nannte Sheargolds verbale Entgleisung «unverschämt, dumm und falsch».
Der mittlerweile entlassene Radio-Moderator gestand seinen Fehler: «Jede Comedy, auch meine, kann mal daneben gehen. Ich verstehe, warum Menschen an meinen Kommentaren Anstoss genommen haben. Und ich bitte aufrichtig um Entschuldigung.»