VfL Wolfsburg: Arnold bemängelt fehlende Intensität unter van Bommel
Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg zieht nach der Entlassung von Trainer Mark van Bommel Bilanz. Und redet dabei Klartext.
Das Wichtigste in Kürze
- Nach 13 Spielen als Trainer vom VfL Wolfsburg ist für Mark van Bommel Schluss.
- Auf ihn folgt Ende Oktober der 39-jährige Ex-Werder-Coach Florian Kohfeldt.
- Nach der Entlassung äussert sich Maximilian Arnold über die Zeit unter van Bommel.
Innerhalb von vier Monaten wechselt der VfL Wolfsburg zum zweiten Mal den Trainer. Bereits nach 13 Partien muss der Niederländer Mark van Bommel im Oktober seine Koffer packen. Für ihn übernimmt der deutsche Florian Kohfeldt. Der Mittelfeldspieler und Bundesliga-Rekordmann der «Wölfe», Maximilian Arnold, zieht eine ernüchternde Bilanz.
Gegenüber dem «Kicker» teilt Arnold mit, dass er stets ein gutes Verhältnis mit van Bommel hatte. Trotzdem sieht er Probleme. «Auch wenn man es nicht machen sollte, vergleicht man als Spieler.»
«Da haben wir zwar die ersten vier Saisonspiele gewonnen, trotzdem fehlte uns die Intensität, die uns ausgezeichnet hatte. Die Siege fühlten sich anders an», erklärt Arnold.
Maximilian Arnold: «Ein Trainer muss uns nerven»
Im Vergleich zu Vorgänger Oliver Glasner vermisste Arnold bei Van Bommel in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg wichtige Attribute. «Wir haben zeitweise mit einer Sorglosigkeit gespielt, die es in der Saison davor nicht gegeben hat. Da musste man sich den Allerwertesten aufreissen, da haben wir stets mit Vollgas gespielt.»
Arnold weiter: «Speziell für das Spiel gegen den Ball hätten wir mehr einfordern müssen. Unter Glasner haben wir das immer und immer wieder trainiert. Er war besessen von seiner Idee – und das hat sich auf die Mannschaft übertragen. Ein Trainer muss uns nerven!»
Unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt legt der VfL Wolfsburg einen ähnlichen Start hin wie damals unter Van Bommel. Doch nach drei Siegen zu Beginn ist Wolfsburg bereits seit vier Partien wieder ohne Dreier.