Knapper YB Sieg gegen GC: Hier kommen die Noten
YB kann sich gegen Tabellenschlusslicht GC durchsetzen. Mehr als ein 1:0 springt jedoch nicht raus.

Das Wichtigste in Kürze
- YB sichert sich dank eines Last-Minute-Tores von Djibril Sow den Sieg gegen GC.
- Die Berner können mit ihrer Leistung jedoch nicht überzeugen.
- Und Rekordmeister GC hadert auch unter dem neuen Trainer Stipic.
Für den Tabellenletzten GC setzte es am gestrigen Samstag eine bittere Niederlage. Meister YB gelingt in der Nachspielzeit ein Tor und sichert sich damit drei Punkte. Für GC geht die Durststrecke auch unter dem neuen Trainer Tomislav Stipic weiter.
Dass der Leader gegen den Letzten gewinnt ist keine Überraschung. Doch: YB spielt auch gegen GC nicht meisterlich. Nach dem Cup-Aus mit einem 0:4 gegen Luzern kommt von den Bernern keine deutliche Steigerung.
Hier sind die Noten für die Spieler von GC und YB.
GC
Heinz Lindner

Er hext, er hält den Elfer. Lindner ist der mit Abstand beste GC Spieler. Der Frust muss für ihn deshalb doppelt gross sein.
Jean-Pierre Rhyner

Hat sich leicht verbessert. Aber: Beim Tor macht er keine gute Falle, ein sicherer Wert ist er leider immer noch nicht.
Runar Mar Sigurjonsson

Sigurjonsson hält oft dagegen und kämpft. Im kreativen Bereich muss er aber noch zulegen. Das darf der Anspruch an ihn sein.
Yoric Ravet

Ravet hat keinen Einfluss auf das Spiel. Das ist zu wenig.
Anthony Goelzer

Goelzer hat Glück, das sein Umreisser gegen Assale vom schwachen Schiri Dudic nicht gepfiffen wird. Nach vorne muss von ihm mehr kommen.
Robin Kamber

Robin Kamber muss noch mehr Einfluss auf das Spiel nehmen – aber auch ohne Aussetzer.
Arlind Ajeti

Ajeti ist in kämpferischer Hinsicht top. War sein Foul an Ngamaleu im Strafraum?
Bujar Lika

Bujar Lika hält dagegen. Aber seine Aktion vor der Pause gegen Assale war ein klarer Elfer – Glück gehabt.
Cauiby Francisco da Silva

Hat gegen Hinten gut gekämpft, aber er wurde zum Tore schiessen verpflichtet. Und daran wird er gemessen.
Raphael Holzhauser

Spielt auf einer neuen Position, in der Abwehr. Gegen die schnellen YB-Angreifer ist das natürlich schwierig.
Nedim Bajrami

Bajrami könnte der Matchwinner sein. Aber Nedim weiss es selber: Die 100%-Chance nach der Pause muss er einfach nützen. Schade, denn er war Sinnbild für die Leistungssteigerung der Grasshoppers.
YB
David von Ballmoos

Sein Big-Safe gegen Nedim in der 55. Minute ist extrem wichtig. Wer weiss, wie sich das Spiel sonst entwickelt.
Mohamed Ali Camara

Er lässt nix anbrennen. Nach vorne aber kommt zu wenig. Und als er nach vorne geht, steht ihm Lindner im Weg.
Djibril Sow

Hatte vor seinem Siegestor schon zwei Chancen, die er machen kann. Trotzdem: am Schluss ist er der Matchwinner.
Nicolas Moumi Ngamaleu

Er ist heute nur knapp genügend – er kann mehr.
Christian Fassnacht

Zuckerzuspiel auf Sow in der ersten Halbzeit. Sonst bleibt Fassi für einmal unter seinen Möglichkeiten. Er kann viel mehr.
Roger Assalé

Wirbelt zwar vorne und bekommt einen Elfer, müsste auch einen Elfer in der ersten Halbzeit bekommen gegen Goelzer. Wer aber seinen Elfer nicht verwertet, der kann nicht genügend sein.
Jean-Pierre Nsame

Sein Kopfball in der ersten Halbzeit darf auch rein, doch Lindner hext an diesem Abend. Irgendwie ist es nicht der Abend von Nsame. Er kommt insgesamt nicht auf Touren und bleibt ungefährlich.
Thorsten Schick

Schlägt zwar viele Flanken, aber am Ziel sind nur wenige angekommen.
Michel Aebischer

Hat zu wenig Einfluss auf das Spiel. Er muss dominanter auftreten, mehr Zug aufs Tor entwickeln.
Ulisses Garcia

Hat in der ersten Halbzeit einige ansprechende Aktionen. Dann lässt er nach.
Loris Benito

Diskret und ohne Fehler. Aber entscheidend am Tor beteiligt.
Einwechselspieler nicht in der Bewertung. Lob aber für Gaudino: Toll sein Zuspiel auf den Kopf von Sow.