Pressemitteilung der Gemeinde Bremgarten bei Bern

Budget 2019

Tausendernoten
Schweiz bei Direktinvestitionen europaweit auf Platz 16 (Symbolbild). - Pixabay

Bremgarten mit einem kleinen Defizit

Bei einer unveränderten Steueranlage von 1.49 Einheiten rechnet das Budget 2019 im All-gemeinen Haushalt (Steuerhaushalt) mit einem Aufwandüberschuss von CHF 71‘200. Das Defizit kann durch den vorhandenen Bilanzüberschuss (Eigenkapital) gedeckt werden.

Die Ergebnisse der Finanzplanung 2019 – 2023 fallen, bezogen auf den Allgemeinen Haushalt, ab 2020 wieder positiv aus.

Im Vorjahresvergleich wird mit leicht zunehmenden Fiskalerträgen (+ CHF 119‘200) gerechnet. Dies ist vorwiegend auf die Mehreinnahmen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, den tieferen Netto-Steuerteilungsaufwand und die höheren Sondersteuern zurückzuführen.

Der Sachaufwand fällt gegenüber dem Budget 2018 um CHF 228‘900 (- 6,2 %) tiefer aus. Die Abnahme ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr die Ersatzanschaffungen von zwei Kom-munalfahrzeugen, die Anpassung der baurechtlichen Grundordnung sowie höhere Auslagen für das Gemeindestrassennetz und die Öffentliche Beleuchtung budgetiert waren.

Bei den Zahlungen an die Kantonalen Lastenausgleichssysteme sowie an andere Gemeinwesen für die öffentliche Aufgabenerfüllung wird mit Mehrausgaben von CHF 413‘400 gerechnet.

Die Nettoinvestitionen betragen CHF 2,0 Mio. Die Schwerpunkte bilden dabei die Realisierung eines Kindergartens auf der Freudenreichparzelle, die Sanierung des Hangwegs und der dritte und letzte Teil der Aareufersanierung. Rund CHF 0,5 Mio. entfallen auf den gebührenfinanzierten Infra-strukturerhalt von Wasser- und Abwasseranlagen.

Der Cash Flow im Jahr 2019 beträgt netto CHF 1,7 Mio. Da diese Mittel zur Finanzierung der Net-toinvestitionen von CHF 2,0 Mio. nicht ausreichen, verbleibt eine Finanzierungslücke von CHF 0,3 Mio., die aus den vorhandenen Liquiditätsreserven geschlossen werden kann.

Bei einer unveränderten Steueranlage von 1.49 lässt die Finanzplanung 2019 – 2023, bezogen auf den Allgemeinen Haushalt, ab 2020 wieder positive Rechnungsergebnisse erwarten. Unter HRM2 müssen diese Überschüsse in den Jahren 2020 und 2021 aufgrund der hohen Nettoinvesti-tionen durch gesetzlich vorgeschriebene Abschreibungen neutralisiert werden, so dass die Ergebnisse des Allgemeinen Haushalts ausgeglichen ausfallen.

Die gesamten Investitionen 2019 - 2023 betragen CHF 8,1 Mio. was einem durchschnittlichen jähr-lichen Investitionsvolumen von CHF 1,6 Mio. entspricht. Der Um- und Ausbau des Gemeindezent-rums sowie die Realisierung eines Kindergartens auf der Freudenreichparzelle machen rund einen Drittel des geplanten Investitionsvolumens aus. Ein gleich hoher Anteil entfällt auf den Infrastrukturerhalt in den Bereichen Strassen, Wasser und Abwasser. Der Rest entfällt auf den dritten und letzten Teil der Aareufersanierung und die „WKB Strategie 2025“.

Aufgrund der geplanten Investitionstätigkeit ist in der Planperiode kein Schuldenabbau möglich.

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