Trump signalisiert Gesprächsbereitschaft bei Zollpaket

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USA,

Mit seinem drastischen Zollpaket hat Trump der Welt eine Kampfansage gemacht. Können die betroffenen Länder einen Deal aushandeln, um die Zölle zu mindern? Der US-Präsident schliesst das nicht aus.

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Donald Trump zeigt sich bei den Zöllen verhandlungsbereit. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump hat sich mit den Zöllen «in den Fahrersitz gesetzt».
  • Er zeigt Verhandlungsbereitschaft, wenn Länder etwas geben, «das phänomenal» ist.
  • Ein Beamter hatte kurz zuvor gesagt, die Zölle seien nicht verhandelbar.

US-Präsident Donald Trump zeigt sich nach der Verkündung seines gewaltigen Zollpakets offen für Verhandlungen.

«Es kommt darauf an. Wenn jemand sagt, wir geben euch etwas, das so phänomenal ist. Solange sie uns etwas geben, das gut ist», sagte der Republikaner auf die Frage einer Journalistin, ob er offen für Deals mit den betroffenen Ländern sei. Die Zölle würden den USA die Macht zu Verhandlungen geben.

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Donald Trump hat Zölle von 31 bis 31 Prozent auf Importe aus der Schweiz angekündigt. - keystone

Als Beispiel nannte Trump die Kurzvideo-App Tiktok. Tiktok hätte nach einem US-Gesetz eigentlich bis zum 19. Januar von dem in China ansässigen Eigentümer Bytedance verkauft werden müssen – oder in den USA vom Netz gehen. Doch Trump räumte eine Gnadenfrist von 75 Tagen ein, die am 5. April abläuft.

«Wir haben eine Situation mit Tiktok, in der China wahrscheinlich sagen wird: Wir werden einem Deal zustimmen, aber werden Sie etwas in Bezug auf die Zölle tun?», sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.

«Wir haben uns selbst auf den Fahrersitz gesetzt», so der Republikaner. Vor den Zöllen hätten die meisten Länder nein gesagt, falls die Amerikaner sie um einen Gefallen gebeten hätten. «Jetzt werden sie alles für uns tun.» Ein hochrangiger Regierungsbeamter hatte zuvor deutlich gemacht, dass die neuen weitreichenden Zölle auf Importe aus anderen Ländern nicht verhandelbar seien.

Trump betonte erneut, dass er davon ausgehe, dass viele Unternehmen ihre Produktion in die USA verlagern würden. «Denken Sie daran, dass es keine Zölle gibt, wenn Sie Ihr Werk in den USA bauen», sagte er. Es werde eine «Übergangszeit» geben.

Kommentare

User #1899 (nicht angemeldet)

Am meisten dient Trump seinem Busenfreund Putin.

User #6589 (nicht angemeldet)

Er hat zu schlechte Karten für einen möglichen Deal.

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