Indien liefert nach Erdbeben erste Hilfsgüter an Myanmar
Nach dem verheerenden Erdbeben in Südostasien leistet Indien humanitäre Hilfe für das Nachbarland Myanmar. Rund 1000 Menschen kamen beim Erdbeben ums Leben.

Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien hat Indien erste Hilfsgüter in das Nachbarland Myanmar geschickt. Ein Flugzeug der indischen Luftstreitkräfte sei mit einer 15 Tonnen schweren Ladung mit Hilfsmaterialien wie etwa Zelte, Decken, Generatoren und Arzneien in der Stadt Yangon gelandet, teilte das Aussenministerium in Neu-Delhi auf der Plattform X mit.
Begleitet wurde die Lieferung demnach von einer Gruppe von Such- und Rettungskräften sowie von einem medizinischen Team. Indien beobachte weiter die Entwicklungen nach dem Erdbeben und es werde mehr Hilfe folgen, kündigte Aussenminister Subrahmanyam Jaishankar an.
Mehr als 1000 Todesopfer bestätigt
Nach dem Erdbeben vom Freitag bestätigte die Militärführung in Myanmar bisher mehr als 1.000 Todesopfer in dem Land. Die Zahl der Verletzten liegt demnach bei mehr als 2.370. Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe von Mandalay, der mit 1,6 Millionen Einwohnern zweitgrössten Stadt Myanmars.