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EU-Aufrüstung: Von der Leyen schlägt 800-Milliarden-Euro-Plan vor

Gerrit Fredrich
Gerrit Fredrich

Belgien,

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentiert einen ambitionierten Plan zur Aufrüstung Europas. Rund 800 Milliarden Euro sollen mobilisiert werden.

Aufrüstung Milliarden
EU-Aufrüstung: Von der Leyen schlägt 800-Milliarden-Euro-Plan vor - keystone

Am 4. März 2025 stellte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen umfassenden Plan zur Stärkung der europäischen Verteidigungsausgaben vor. Der Plan zielt, laut «zentralplus» darauf ab, bis zu 800 Milliarden Euro für die Aufrüstung in den EU-Ländern zu mobilisieren.

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Von der Leyen betonte die Dringlichkeit des Plans angesichts der aktuellen Bedrohungslage. Die Sicherheit Europas sei auf sehr reale Weise bedroht, zitiert der «Stern» die Kommissionspräsidentin.

Sie fügte hinzu, dass Europa bereit sei, seine Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen.

Kernpunkte des Aufrüstungsplans

Ein zentraler Punkt des Plans ist ein neuer Fonds in Höhe von 150 Milliarden Euro (140 Milliarden Franken). Die Mittel sollen insbesondere für Luft- und Raketenabwehr, Artilleriesysteme, Drohnen sowie Cybersicherheit bereitstehen, sagte Von der Leyen laut «Stern».

Dieser Fonds soll den Mitgliedstaaten helfen, ihre Nachfrage zu bündeln und gemeinsam einzukaufen. Zusätzlich soll die Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts aktiviert werden.

ukraine
Donald Trump gibt Selenskyj Mitschuld an dem Ukraine-Krieg. - dpa

Der Plan wird als Reaktion auf die veränderte globale Sicherheitslage gesehen, insbesondere im Hinblick auf den Konflikt in der Ukraine. Zuvor hatte die Regierung von US-Präsident Donald Trump verkündet, ihre Militärhilfen für die Ukraine vorerst einzustellen, berichtet «PULS 24».

In Österreich reagierte der neue Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) auf die Pläne. «Wir brauchen eine Aufrüstung des Bundesheers, wir haben uns zu lange in Sicherheit gewogen», zitiert ihn «meinbezirk.at».

Ausblick und nächste Schritte

Der vorgeschlagene Plan muss nun von den EU-Mitgliedstaaten diskutiert und genehmigt werden. Ein entscheidender Moment wird der bevorstehende EU-Sondergipfel zur Ukraine sein.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die EU-Staaten bereit sind, diesen ambitionierten Plan umzusetzen. Die Entscheidung könnte wegweisend für die zukünftige Sicherheitsarchitektur Europas sein.

Kommentare

User #6350 (nicht angemeldet)

Die Panikmachereien der EU werden immer unsinniger und grotesker. Zuerst die Coronapanik, dann die Klimapanik und nun die Kriegspanik. Und Frau von der Leyen leyert unheilvoll: «Die Geschichte wird uns Untätigkeit nicht verzeihen» — Ich bin zwar noch nicht Geschichte, verzeih aber auch immer weniger.

User #4197 (nicht angemeldet)

schon die Roemer wusdten. Sic vic pacem, para bellum. Willdt du Frieden, bereite dich auf Krieg. Nur stark, kannst du auf Augenhöhe verhandeln. Nur ob dann diese Gelder wirklich sinnvoll eingesetzt werden, wage ich zu bezweifeln.

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