Pfizer

Nächste Impfstoff-Lieferung sollte in den kommenden Tagen kommen

Keystone-SDA
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Bern,

Impfstoffhersteller Pfizer/Biontech kämpft mit Lieferschwierigkeiten. Das BAG rechnet in den kommenden Tagen mit der nächsten Lieferung.

Pfizer
Biontech/Pfizer hat vorübergehend Impfstofflieferungen gekürzt. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Das BAG erwartet bald die nächste Impf-Lieferung von Pfizer/Biontech.
  • Der Impfhersteller kämpft aktuell mit Lieferschwierigkeiten.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erwartet in den kommenden Tagen die nächste Lieferung des Impfstoffs von Pfizer/Biontech. Die Herstellerfirmen haben derzeit mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. In Zürich musste bereits der Impfplan angepasst werden. Das BAG überwacht die Entwicklung der Produktionskapazität.

Pfizer habe aktuell in ganz Europa Lieferverzögerungen, weil das Unternehmen die Produktionskapazitäten ausbaue, teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Coronavirus - Impfung
Economiesuisse und der Arbeitgeberverband hoffen auf den Erfolg des Schweizer Impfplans bezüglich des Coronavirus. - dpa

Es handle sich aber um eine Verlangsamung und nicht um einen Lieferstopp. Das BAG gehe davon aus, dass diese Lieferverzögerungen im ersten Trimester ausgeglichen sein werden. In den kommenden Tagen sollten die nächsten Dosen eintreffen.

Der Bund habe von Anfang an gewusst, dass die weltweite Impfstoffknappheit eine Herausforderung sein werde, schreibt das BAG. Die Herstellung von Covid-19-Impfstoffen sowie deren Verfügbarkeit berge viele Unsicherheiten.

Lieferverzögerung beeinflusst Impfpläne der Kantone

Der Bund habe daher die «diversifizierte Strategie» verfolgt: Er setzt auf verschiedene Impfstoffhersteller, die unterschiedliche Impfstofftechnologien anbieten (mRNA, vektorbasiert, proteinbasiert).

Die Lieferverzögerungen hatten in der Schweiz bereits einen Einfluss: Am Freitag gab der Kanton Zürich bekannt, dass er wegen der Verzögerungen den Impf-Plan anpassen musste. Die zweite Impfung in den Alters- und Pflegeheimen wurde deswegen um eine Woche verschoben. Aber auch das geänderte Impf-Programm kann nur eingehalten werden, wenn die Februar-Lieferung des Impfstoffes von Pfizer/Biontech wie geplant eintrifft.

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